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Ostholstein Hoch dekoriert: Schwartauer Floristin gewinnt Silberne Rose
Lokales Ostholstein Hoch dekoriert: Schwartauer Floristin gewinnt Silberne Rose
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20:32 31.07.2017
Kaum zeigt sich die Sonne, strömen auch die Besucher auf das Bauhofareal.

Vier Kreative der Floristenbranche wetteiferten um die „Silberne Rose“. Überglückliche Gewinnerin war Anna-Lore Petersen (25) aus Bad Schwartau.

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Knapp 5500 Besucher hat die Premiere der Messe „Lebensart“ am Wochenende in Eutin verzeichnet. Publikumsmagnet war die Norddeutsche Meisterschaft der Floristen.

Das Wetter spielte der Veranstaltung mit mehrfachem Starkregen übel mit. „Schwieriger konnten die Startbedingungen kaum sein“, sagte Martin Schmidt vom Lübecker Agenturhaus, der Ausstellungen dieses Formats für Garten, Wohnen und Lifestyle bundesweit erfolgreich anbietet. Mit der Besucherzahl sei er daher zufrieden. Schmidt erinnerte auch daran, dass die „Lebensart“ in Eutin zeitlich nur einen sehr kurzen Vorlauf gehabt habe. „Im kommenden Jahr werden wir früher planen können. Das macht auch die Vermarktung leichter“, sagte er und stellt eine Neuauflage in Aussicht. Auch die Festspiele könnten noch besser eingebunden werden, dadurch, dass sie bereits jetzt ihr Programm für die Spielzeit 2018 bekannt gegeben hätten (die Oper „La Traviata“ und das Musical „My Fair Lady“).

Die vier Teilnehmer des Floristenwettbewerbes machten es der fünfköpfigen Jury nicht leicht, einen Sieger zu benennen. „Die Unterschiede sind so gering, alle sind super“, sagte Kai Jentsch, Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Fachverband der Deutschen Floristen. Mit knappem Punktvorsprung sicherte sich Anna-Lore Petersen nach fünf Disziplinen den Pokal – nach zwei Tagen „voller Anspannung“ strahlte sie nur noch. „Wir waren alle auf demselben Niveau“, meinte sie. Die 25-Jährige hat sich mit ihrem Sieg für die Deutsche Meisterschaft der Floristen im August 2018 in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin qualifiziert. Zweite wurde Sophia Tenberg (Bargteheide), Dritter Michael Koop (Ratzeburg), Vierter Henrik Bruhn (Boizenburg). Letztgenannter räumte einen Sonderpreis für den besten Tischschmuck ab (Aufgabe: Einen Stehtisch für einen Empfang zu Beginn „Der Fledermaus“ dekorieren).

Worauf die Jury ihre strengen Blicke richtete, erläuterte Sven Kolberger. Seit 1992 ist der Floristmeister aus Kiel, selbst zweifacher deutscher Vize-Meister, als Juror aktiv. „Wichtig ist, gute Ideen auch gestalterisch umzusetzen. Dabei kommt es unter anderem auf Farbgebung und Proportionen an“, erklärte er. Sehr wichtig: die technische Umsetzung. „Das Werkstück muss dem Anlass entsprechend auch überleben.“ Heißt: Ein Strauß in der Vase sollte eine Woche halten, ein vorbereiteter aufwendiger Tischschmuck mindestens auch die Feier überstehen. Natürlich habe jedes Jury-Mitglied ein subjektives Empfinden, räumte Kolberger ein. „Das muss aber durch objektives Abwägen der Bewertungskriterien gedeckt sein.“

So tief stieg das Publikum nicht ein. Es bot aber freudig mit, als aus den übriggebliebenen Blumen des Wettbewerbs schöne Sträuße gebunden wurden.

ben

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