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Ostholstein Hunderte Jugendliche planen ihre Zukunft
Lokales Ostholstein Hunderte Jugendliche planen ihre Zukunft
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20:13 14.11.2016
Die Messestände verteilten sich auf Theatersaal, Mensa und Foyer. FOTOS: SEBASTIAN ROSENKÖTTER

Brüggen, Daimler-Benz, Hansa-Park, Gollan – viele große Arbeitgeber warben bei der gestrigen Berufsorientierungsschau der Schulen (B.O.S.S.) um Nachwuchskräfte. Die Messe, die erstmals in der Neustädter Jacob-Lienau- Schule stattfand, soll Jugendlichen helfen, einen passenden beruflichen Weg einzuschlagen. Die Bandbreite konnte sich sehen lassen. Neben den genannten Betrieben waren unter anderem auch die Beruflichen Schulen, die Stadt Neustadt sowie viele Handwerker vertreten. Sie alle eint der Wunsch nach neuen Fachkräften.

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Die Messestände verteilten sich auf Theatersaal, Mensa und Foyer. FOTOS: SEBASTIAN ROSENKÖTTER

Fortsetzung folgt

Rund 1200 Schüler aus Neustadt, Timmendorfer Strand, Ahrensbök, Bad Schwartau und Stockelsdorf informierten sich gestern bei der Berufsorientierungsschau der Schulen.

Im kommenden Jahr wird die Messe in der Gerhard Hilgendorf Gemeinschaftsschule in Stockelsdorf stattfinden.

Infostände von lokalen und überregionalen Betrieben sind Bestandteil.

Viele der Schüler kennen nur einige wenige Ausbildungsberufe. Thomas Rüscher weiß das nur zu gut. Der junge Mann steht am Stand des Zweckverbands Ostholstein. Vor ihm liegen Infomaterialien über das Unternehmen. Zu jedem der fünf Ausbildungen, die im kommenden Jahr angeboten werden sollen, hat er Details parat. „Das sind spezielle Berufe. Wer sagt schon von sich, dass er Fachkraft für Abwassertechnik werden möchte? Also ich konnte mir da als Schüler nichts drunter vorstellen. Heute bin ich selbst Geselle in dem Beruf“, erzählt Rüscher.

Achtklässler Jakub Stach ist ganz begeistert von der Messe. „Hier gibt es Berufe, über die ich vorher noch nie nachgedacht habe“, erzählt der 13-Jährige. Nun könne er sich vorstellen, einmal bei der VR-Bank zu arbeiten. Sein Kumpel Jannick Szillat (14) findet es gut, dass es viele Infos von Mitarbeitern der Unternehmen gibt. „Man muss nicht lange im Internet suchen. Das macht es einfacher“, lobt Szillat.

Die an der Lienau-Schule für Berufsorientierung zuständige Stufenleiterin Gesine Weinhold hebt die Bedeutung der B.O.S.S. hervor. „Wer nach der neunten oder zehnten Klasse abgeht, muss sich dringend mit dem Thema beschäftigen. Sonst sind alle Ausbildungsstellen besetzt.“ Jugendliche, die länger zur Schule gingen, müssten sich ebenfalls informieren, um ihre Vorstellungen zu verfeinern.

Sebastian Rosenkötter

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