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Ostholstein Hutzfelder Supermarkt soll wachsen
Lokales Ostholstein Hutzfelder Supermarkt soll wachsen
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20:27 08.03.2014
Der Edeka-Markt in Hutzfeld verfügt jetzt über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Kunden nehmen das Angebot gut an. Quelle: Lucas Braun

Edeka will erweitern, und daneben wird eine Tankstelle mit Autowaschanlage gebaut. Die Dorfschaft Hutzfeld in der Gemeinde Bosau entwickelt sich immer mehr zur Dienstleistungszentrale an der Grenze von Ostholstein zum Kreis Segeberg. Mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde, die sich bemüht, den Investoren den Weg zu ebnen.

Der Edeka-Markt Zimmermann, gleich neben der Gemeindeverwaltung und an der Landesstraße 176 gelegen, hat erst vor gut vier Jahren dort seine Pforten geöffnet. Zuvor hatte der Betreiber im sieben Kilometer entfernten Berlin einen kleinen Edeka-Markt betrieben. Der Hutzfelder Supermarkt mit Post und Lotto-Annahmestelle, einer Reinigung und einem Backshop mit kleinem Café, wurde so gut angenommen, dass bald Erweiterungspläne reiften.

Von jetzt 800 Quadratmetern und rund 20 000 Artikeln will das Einzelhandelsunternehmen seinen Supermarkt in Hutzfeld auf 1500 Quadratmeter vergrößern. Zu Details wie dem Sortiment oder der Zahl möglicher neuer Arbeitsplätze wollte sich die Edeka-Zentrale in Neumünster noch nicht äußern. „Es ist richtig, wir prüfen zurzeit eine Erweiterung des Standorts Bosau-Hutzfeld“, heißt es von dort nur. Details würden erst in etwa zwei Wochen bekanntgegeben.

In der Hutzfelder Gemeindeverwaltung und in der Politik sind die Erweiterungspläne schon länger ein Thema. Gespräche mit der Landesplanung hat es ebenfalls gegeben. Die kann den Markt nicht verhindern, sondern nur auf die künftige Größe Einfluss nehmen.

Erst einmal aber fordert die Landesplanung ein sogenanntes Verträglichkeitsgutachten, berichtet Bürgermeister Mario Schmidt (parteilos). Damit soll festgestellt werden, dass der vergrößerte Markt in Hutzfeld nicht die Supermärkte in Eutin, vor allem in Neudorf, beeinträchtigt. Das Gutachten ist von der Gemeinde in Auftrag gegeben worden, Edeka bezahlt es. In nächster Zeit werden Mitarbeiter einer Firma die Kunden des Edeka-Marktes nach ihrer Postleitzahl fragen, um festzustellen, wo der Markt sein Einzugsgebiet hat. Schmidt weiß schon anhand der Kennzeichen auf dem Edeka-Parkplatz gleich vor seinem Dienstsitz, dass viele Kunden aus dem Kreis Segeberg nach Hutzfeld kommen.

Parallel zum Verträglichkeitsgutachten schiebt die Gemeinde Bosau die Bauleitplanung für die Erweiterung von Edeka und den Bau der Tankstelle an. „Für den Aufstellungsbeschluss werden gerade die Unterlagen vorbereitet“, sagt Schmidt. Da das Vorhaben aber noch ziemlich neu ist, ist noch unklar, ob die Erweiterung des Marktes hinter oder neben dem jetzigen Gebäude entsteht.

„Viele Kunden kommen aus dem Kreis Segeberg nach Hutzfeld.“
Mario Schmidt,
Bürgermeister

Susanne Peyronnet

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