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Ostholstein Ideenwettbewerb für Schulneubau
Lokales Ostholstein Ideenwettbewerb für Schulneubau
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19:35 27.09.2018
Die Grundschule Am Kleinen Eutiner See, Außenstelle der Gustav-Peters-Schule, soll neu gebaut werden. Quelle: Benthien
Eutin

Ein Ideenwettbewerb für den Neubau der Grundschule Am Kleinen Eutiner See, Außenstelle der Gustav-Peters-Schule, soll im vierten Quartal 2018 starten. Eingebunden werden soll, nach einem Beschluss des Eutiner Schulausschusses (ohne die Stimmen der FWE), auch der Raumbedarf für das Förderzentrum Eutin. Beide Schulleiterinnen, Brigitte Rönnfeldt (Gustav-Peters-Schule) und Antonie Schwirz (Förderzentrum) hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, beides Am Kleinen See zu konzentrieren.

Eine generelle Anbindung der Förderschule an ein größeres Schulsystem sei für die organisatorische und pädagogische Arbeit ihrer Kollegen zu befürworten, sagte Antonie Schwirz. Diese seien an insgesamt zwölf Standorten tätig. Allerdings sei die Grundschule Schwerpunkt ihrer Arbeit. Eine Ansiedlung am Hauptstandort der Schule an der Blauen Lehmkuhle sei ebenfalls denkbar. „Da ist es aber schon jetzt eng“, so der Einwand von Brigitte Rönnfeldt. „Es ist sinnvoll, alles beim Neubau einzuplanen.“

Eltern wünschen sich Förderzentrummit Schwerpunkt Geistige Entwicklung

Das Förderzentrum mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung hat derzeit seinen Sitz an der Bahnhofstraße. „Das Gebäude würden wir langfristig für eine andere Nutzung freimachen wollen“, sagte Michael Kasch, Fachdienstleiter Bildung und Kultur. Einziehen könnten beispielsweise städtische Einrichtungen. Es werde aber derzeit noch geprüft, ob Fördermittel zurückzuzahlen seien. Die Offene Ganztagsschule (OGS) hatte seinerzeit Gelder aus dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ für bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen erhalten.

Möglicherweise wird in den Neubau Am Kleinen See auch ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung integriert. Dafür müssten drei weitere Räume plus sanitäre Einrichtungen in das Raumbuch aufgenommen werden. „Eltern haben vermehrt den Wunsch geäußert, dass ihre Kinder nicht stundenlang mit dem Bus nach Bad Schwartau an die Schule am Papenmoor fahren müssen, sondern wohnortnah beschult werden können“, sagte Antonie Schwirz. Bislang gebe es nur eine Kooperationsklasse in Süsel.

Bürgermeister Carsten Behnk (parteilos) verwies darauf, dass der Kreis Kostenträger für Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung und bei einer Einrichtung in Eutin einzubeziehen sei. Allerdings hatte bereits Schulrat Manfred Meyer berichtet, dass an ihn mehrfach der Wunsch einer solchen Förderschule herangetragen worden sei, eine Umsetzung aber immer an den räumlichen Kapazitäten gescheitert sei.

Ulrike Benthien

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