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Ostholstein In Sereetz blinkt jetzt der „Smiley“ auf — bis 50 km/h
Lokales Ostholstein In Sereetz blinkt jetzt der „Smiley“ auf — bis 50 km/h
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20:20 07.09.2013
Viele Fahrer bremsen an der Anzeigetafel ab, haben Thomas Keller, Ulrich Buhl und Hans-Joachim Bartholomé (v. l.) beobachtet. Quelle: Fotos: latz

Fürs Bremsen gibt‘s ein Lächeln: Dieses bewährte Prinzip gilt jetzt auch am Ortseingang nach Sereetz an der L 290. Dort hängt nun eine Geschwindigkeitsanzeige, deren „Gesicht“ Autofahrer mit einem „Smiley“ oder mit heruntergezogenen Mundwinkel bedenkt — je nachdem eben, ob sie sich an das Tempolimit von 50 km/h halten oder nicht.

„Obwohl wir ein zweites Ortsschild aufgestellt haben, gibt es noch zu viele Autofahrer, die viel zu schnell in den Ort fahren“, sagt Thomas Keller, Bürgermeister der Gemeinde Ratekau. Zwar sei die Straße ein wenig „verjüngt“ worden, durch einige Baken und Bepflanzung an den Seiten. „Aber bei einer Landesstraße sind die Möglichkeiten leider begrenzt.“ Hinter der Kurve nach den ersten Häusern lägen aber auch unter anderem die Schule und die Sporthalle, „dort sind viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs“. Bis zu 30 000 Autos fahren nach Angaben von Ulrich Buhl, Leiter der Ratekauer Bauverwaltung, monatlich durch Sereetz — etwas musste passieren.

Der Dorfvorstand sammelte deshalb eifrig Geld, die Gemeinde gab ihren Teil dazu, und so konnten zwei Geschwindigkeitsanzeigen angeschafft werden, für insgesamt 5000 Euro. Neben der am Ortseingang verfügen die Sereetzer jetzt noch über eine „mobile“ Anzeige, „die hängt derzeit in der Schwartauer Straße“, erklärt Dorfvorsteher Hans-Joachim Bartholomé. Nachdenklich blickt er einem Laster hinterher, der quasi in letzter Sekunde vor der Anzeige von 65 km/h auf immerhin 48 km/h herunterbremst. Sicher könne nach einigen Wochen ein Gewöhnungseffekt einsetzen, so Bartholomé: „Aber ich hoffe doch, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit zurücknehmen.“ latz

LN

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