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Ostholstein Internationaler Fußball mit Ungarn und Dänen
Lokales Ostholstein Internationaler Fußball mit Ungarn und Dänen
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20:22 26.06.2013
Von Gerd-J. Schwennsen
„Es ist feierlich, fast wie beim olympischen Feuer.“ H. J. Fendt

Es wird erneut international auf den Rasenplätzen der Insel. Beim „8. Fehmarn-Cup“ am kommenden Wochenende treten 50 Jugendfußball-Mannschaften an. Neben einem Team aus dem dänischen Maribo sind erstmals drei ungarische Mannschaften dabei. „Doch keine Sorge, für ausreichend Dolmetscher ist gesorgt“, betont Heinz Jürgen Fendt.

Zusammen mit Ralf „Hänschen“ Albers ist er seit 2004 Organisator dieses Traditionsturnieres, das die Jugendsportgemeinschaft (JSG) Fehmarn ausrichtet. Damals fand die Premiere anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des größten Inselsportvereines, des SV Fehmarn statt. Das Turnier hat sich — mit kleiner Unterbrechung — weiter gemausert: Einschließlich Trainer und Begleitpersonal werden annähernd 700 Teilnehmer auf der Insel erwartet.

Die Zusage der Ungarn ist diesmal natürlich das Highlight. Das Tolle daran: Die Fehmaraner mussten ihnen noch nicht einmal hinterherlaufen. Die Jugendfußballer legten 2012 nach einem Turnier in Dänemark einen Zwischenstopp auf Fehmarn ein. Dabei erfuhren sie vom „Fehmarn-Cup“ und sagten wenig später zu.

Eine ungarische Abordnung wird morgen, 28. Juni, um 11 Uhr extra im Burger Rathaus empfangen — wie in den Jahren zuvor schon weitgereiste Jugendfußballer aus Österreich oder Litauen. Fußballer Viktor Kantona ist als Dolmetscher eingesetzt. Nachmittags zur offiziellen Turniereröffnung kommt dann eigens ein weiterer Dolmetscher aus Lübeck, den Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt vermittelt hat.

Feierlich wird das Eröffnungsfest gegen 15.30 Uhr: Die Mannschaften ziehen gemeinsam ins Hermann-Wisser-Stadion ein. Fendt: „Sie tragen Schilder, geordnet nach Ländern. Erst Dänemark, dann Ungarn und Deutschland, am Schluss dann Fehmarn.“

Im Stadion werden sie in ihrer Landessprache begrüßt, es erklingt sogar die jeweilige Nationalhymne. Danach wird die „Fehmarn-Cup-Flagge“ ins Stadion gebracht — von wem, das bleibt bis zuletzt ein Geheimnis. Betreuer, Spieler und Schiedsrichter schwören anschließend auf Fairness durch den „Fehmarn-Cup-Eid“. Dann wird die Flagge feierlich gehisst und das Turnier offiziell durch Bürgermeister Schmiedt eröffnet. Fendt: „Es ist sehr feierlich, fast wie beim olympischen Feuer.“

Zu zweit könnten Fendt und Albers das dreitägige Turnier niemals wuppen. Es gibt rund 100 ehrenamtliche Helfer, 70 Sponsoren sowie Schiedsrichter aus den eigenen Reihen wie aus ganz Ostholstein. Gespielt wird von den Mädchen und Jungen auf acht Fußballplätzen. Eine Herausforderung ist die Unterbringung. Die meisten schlafen in der Jugendherberge Burg, in der Erholungsstätte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, auf einigen Campingplätzen sowie in der ehemaligen Schule Puttgarden. Auf alle wartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: die Fan-Meile auf dem Burger Markplatz sowie gesponserte Freizeitangebote (Hochseilgarten Meeschendorf, FehMare und Magic Pool).

Finale am Sonntag
Gespielt wird in vier Altersklassen. Die Endspiele starten am Sonntag ab 11 Uhr. Zugesagt hat erneut Ex-Fußballer Karsten Surmann (Hannover 96). Das Turnierbüro ist in der Teestube der Burger Großsporthalle. Alle Ergebnisse gibt es online.

• Im Internet:
www.fehmarncup.de

Gerd-J. Schwennsen

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