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Ostholstein Investor will rund 100 neue Wohnungen in Grömitz bauen
Lokales Ostholstein Investor will rund 100 neue Wohnungen in Grömitz bauen
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21:24 25.08.2016
„Wir haben genug Zweitwohnungen. Das wollen wir dann hierbei nicht.“Mark Burmeister, Bürgermeister Grömitz

Wohnraum ist knapp. Sozialer Wohnungsbau gar Mangelware – auch in Grömitz. Mittwochabend stellte Volker Spiel, Geschäftsführer der Lübecker Conplan Betriebs- und Projektberatungsgesellschaft mbH, ein großes Vorhaben im Ausschuss für Verkehr, Bauwesen und Umwelt vor. Bis zu 110 Wohnungen könnten 2019 fertiggestellt werden, so seine Vision.

„Die Chancen stehen gut, das Projekt zu realisieren.“Heinz Bäker (FDP), Vorsitzender des Bauausschusses

Darunter 30 Prozent staatlich geförderter Wohnungsbau. Bevor es losgeht, gilt es die Gemeindevertreter zu überzeugen. Ein erster Schritt ist getan. Die Idee kommt an. Die Fraktionen wollen beraten.

Die 15500 Quadratmeter große Fläche befindet sich unweit der Bundesstraße 501 am Ortseingang zwischen der Tankstelle und der Seniorenresidenz „Grömitzer Höhe“. Spiels Planung sieht vor, dass dort insgesamt elf Gebäude mit 90 bis 110 Wohneinheiten entstehen. 40 bis 130 Quadratmeter große, barrierefreie Wohnungen seien denkbar. Zudem soll es zwei Tiefgaragen geben und einen Gemeinschaftsraum.

Angedacht ist eine Mehrgenerationenwohnanlage. Nicht erlaubt sein soll die Nutzung als Zweitwohnsitz. „Davon haben wir genug, deswegen wollen wir das ausschließen“, betonte Bürgermeister Mark Burmeister (parteilos). Spiels Zeitplan sieht vor, dass die Grundstücke 2017 erworben werden. Eines ist im Privatbesitz, das andere gehört der Gemeinde. „Das kann ich aber nur dann machen, wenn Sie wollen, dass das Projekt realisiert wird“, so Volker Spiel.

Sollte es dazu kommen, könnte ab Sommer 2018 gebaut werden. Heinz Bäker (FDP), Vorsitzender des Bauausschusses, kündigte an, dass Thema in einer der nächsten Sitzungen erneut zu beraten und ergänzte:

„Die Chancen stehen gut, das Projekt zu realisieren.“

Verwirklicht werden soll auch das Großvorhaben „Dünenpark“. Direkt am Strand zwischen „Fischhus“ und Restaurant „Falkenthal“ könnten ab Herbst 2017 Beach- Club, DLRG-Station, Haus des Gastes sowie Ladeneinheiten entstehen. Mittwochabend stellte Stadtplanerin Gabriele Teske von „Planung kompakt Stadt“ einen neuen Vorentwurf vor. Sie betonte, dass das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eine kleinteilige Baustruktur vorschreibe. Das Gelände umfasse etwa 18000 Quadratmeter. Vom Wasser aus betrachtet soll ganz links außen ein neues DLRG- Gebäude mit separaten Übernachtungsmöglichkeiten hochgezogen werden. Die Promenade wird verschwenkt durch das Gelände verlaufen und an mehreren Läden vorbeiführen. Ganz rechts ist ein großes Mehrzweckgebäude angedacht. Die Kaffeerösterei bleibt erhalten und in der Mitte gibt es ein gläsernes Gebäude, in dem Sport, Freizeit und Bildung möglich sind. Zudem soll der bestehende Steg aufgewertet werden. Ganz am Ende, quasi in der Ostsee, könnte ein Restaurant gebaut werden. So der Plan.

Die Bauausschussmitglieder hatten nichts einzuwenden, das Vorhaben kann weiter vorangetrieben werden.

Sebastian Rosenkötter

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