Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Janus-Ufer: Neue Wohnungen für Malente
Lokales Ostholstein Janus-Ufer: Neue Wohnungen für Malente
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:34 07.10.2016
Ins Drohnenfoto hineinvisualisiert: Genau so sollen die vier Häuser auf dem Grundstück am Kellersee aussehen und angeordnet werden.

Gestern waren die Vermessungstechniker da, ab kommenden Montag wird gebaut: Am unteren Ende der Janusallee in Malente entstehen 40 Eigentumswohnungen in vier Mehrfamilienhäusern. Das 5000 Quadratmeter große Gelände ist für Malente ein geschichtsträchtiges Areal. Dort standen die Glasbläserei und gleich daneben die Hotel-Pension Raven.

Beide sind längst abgerissen. Die Glasbläserei war lange einer der Anziehungspunkte in Malente, zu dem oft die Landausflüge für die Kreuzfahrt-Passagiere führten. Weil der Betreiber keinen Nachfolger fand, schloss er die Glasbläserei nach 33 Jahren.

2009 kaufte die Protech Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Bad Schwartau zunächst den Standort des Hotels Raven, Ende 2013 dann die benachbarte Glasbläserei, berichtet Protech-Geschäftsführer Matthias Kallweit. Zusammengelegt ergeben die beiden Grundstücke den Bauplatz für die 40 neuen Wohnungen. Sie entstünden in den Baugrenzen, die der Bebauungsplan Nr. 61 vorgibt. Ebenfalls vorgegeben sind die Grasdächer auf den Carports.

Neun Millionen Euro investiert Protech in das Projekt „Janus-Ufer“. Die Ein- bis Vierzimmerwohnungen sind zwischen 58 und 124 Quadratmeter groß. Gebaut wird in zwei Abschnitten, die ersten 26 Wohnungen sollen im Dezember 2017 bezugsfertig sein. Mit dem Bau von zwei weiteren Häusern mit insgesamt 14 Wohnungen wird im kommenden Sommer begonnen. Sie sollen ein Jahr später fertig sein.

Insgesamt sollen etwa 80 Menschen an der unteren Janusallee ein neues Zuhause finden.

Über die Nachfrage machen sich Protech und die Eutiner Immobilien-Firma „Im Norden“, die die Wohnungen vermarktet, keine Sorgen. „Malente hat noch Potenzial für diese Wohnungen“, sagt „Im-Norden“-Geschäftsführer Eberhard Rupprecht. Zumal es dort lange keinen Geschosswohnungsbau mehr gegeben habe. Das letzte Objekt dieser Art sei vor acht Jahren fertiggestellt worden: das Haus Lindenallee 2 am Kurpark.

Susanne Peyronnet

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ausstellungseröffnung in Eutin wurde musikalisch und mit zahlreichen Würdigungen des Instruments gefeiert.

07.10.2016

Die Stadtverordneten folgen dem Vorschlag der Schulkonferenz – Für Ärger sorgt das Thema sozialer Wohnungsbau.

07.10.2016

KoKi in Neustadt zeigt Film „Mein Leben ohne mich“.

07.10.2016
Anzeige