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Ostholstein „Jesaja“ – großes Doppelkonzert
Lokales Ostholstein „Jesaja“ – großes Doppelkonzert
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20:44 29.06.2017
Der Gospelchor „fire & soul“ hat das Pop- und Gospel-Oratorium „Jesaja“ einstudiert. Quelle: Foto: Privat

Für den Gospelchor „fire & soul“ an der Burger Nikolaikirche ist es eine große musikalische Herausforderung. Unter der Leitung von Johannes Schlage kommt am Wochenende das Pop- und Gospel-Oratorium „Jesaja“ in großer Besetzung zur Aufführung – sogar doppelt: am Sonnabend, 1. Juli, ab 19 Uhr in der Burger St.-Nikolaikirche, und am Sonntag, 2. Juli, ab 19 Uhr in der Christuskirche Bad Schwartau, Auguststraße 48.

Hier gibt es Karten

Burg: Karten gibt es für 15 Euro in der Buchhandlung Niederlechner, im Kirchenbüro Breite Straße 47 und an der Abendkasse.

Bad Schwartau: Karten gibt es bei „Schuh und Sport“ (Markttwiete), im Kirchenbüro und an der Abendkasse.

Die Musik des modernen Oratoriums „Jesaja – Der lange Weg in die Freiheit“ bewegt sich zwischen Rock, Pop, Funk und Gospel. Komponiert hat es Hartmut Naumann, geboren 1962 in Döbeln. Nach dem Studium an der Musikhochschule Dresden ist er heute Professor für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Westfalen.

Schon seit vergangenem Jahr ist der Gospelchor dabei, die Chorpassagen dieses anspruchsvollen Werkes einzustudieren. Kleine Überraschung am Rande: Den Gesangspart des Jesaja (Tenor) übernimmt der Komponist und Textautor Hartmut Naumann selbst. Ihm zur Seite steht als Solistin und Erzählerin die Sängerin Njeri Weth (Alt).

Begleitet werden Chor und Gesangssolisten von einer Band, bestehend aus Michael Henkel (Piano), Serge Radke (Bass), Ingo Hassenstein (Gitarre) und Stephan Röllke (Schlagzeug). Außerdem wirkt ein Bläser-Ensemble mit dem Saxophonisten Christian Patzer, den Trompetern Sönke Vogelsberg und Marie Niklas sowie den Posaunisten Markus Lantau und Johanna Matthiesen mit. Die musikalische Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Johannes Schlage (Fehmarn). Das Oratorium erzählt die Geschichte des Volkes Israel in der Zeit der Gefangenschaft in Babylon. Dort lebt es viele Jahre in Unfreiheit lebt, hin und her gerissen zwischen Anpassung, Resignation und der Sehnsucht nach der Heimat Jerusalem. Die Handlung aus dem Alten Testament zeigt durchaus Parallelen zur heutigen Zeit. „An den Ufern von Babylon sind wir heimatlos“, lautet eingangs eine dem Psalm 137 nachempfundene Trilogie des Werkes. Gott Jahwe wendet sich seinem Volk durch den Propheten Jesaja zu, um es zu trösten. „Wer ist dieser Jesaja?“ und „Bist du gesandt?“ fragt der Chor eindringlich in zwei Liedern. Eine zentrale Stellung in dem Oratorium nimmt, so Schlage, die von Chor und Band vorgetragene eingängige Pop-Ballade „Jesaja, was will Gott uns sagen?“ ein. Mit einem Jubelgesang und einerBallade endet das Werk.

Gerd-J. Schwennsen

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