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Ostholstein JobB: Für junge Menschen ein Sprungbrett in den Beruf
Lokales Ostholstein JobB: Für junge Menschen ein Sprungbrett in den Beruf
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21:03 01.06.2016
Sie feierten zehn Jahre JobB-GmbH mit ihren mittlerweile fünf Standorten in den Kreisen Ostholstein und Plön: Detlef Reeker (v. l.), Timo Gaarz, Dirk Loßack, Jörg Kuntzmann, Hans Rudolf Osbahr, Karsten Marzian, Markus Dusch. Quelle: Fotos: Thomas Klatt

Zehn Jahre JobB-GmbH in Ostholstein – die Grußredner, die gestern beim Festakt zum Jubiläum in Oldenburg das Wort ergriffen, sehen in der Entwicklung dieser Einrichtung eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte. Die Wirtschaftsakademie habe seinerzeit mit der Gründung der Initiative „Junge Menschen in offener beruflicher Bildung“ – kurz JobB – in Zusammenarbeit mit dem Kreis Ostholstein den Grundstein für die Umgestaltung des ehemaligen Jugendaufbauwerkes Ostholstein gelegt, erinnerte der Geschäftsführer Hans-Rudolf Osbahr. Als „Väter“ dieser Umgestaltung nannte Osbahr Hans-Peter Birkner, ehemals Fachbereichsleiter beim Kreis, sowie den damaligen Verwaltungsdirektor der Wirtschaftsakademie, Holger Hellebrandt.

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Sie feierten zehn Jahre JobB-GmbH mit ihren mittlerweile fünf Standorten in den Kreisen Ostholstein und Plön: Detlef Reeker (v. l.), Timo Gaarz, Dirk Loßack, Jörg Kuntzmann, Hans Rudolf Osbahr, Karsten Marzian, Markus Dusch.

JobB in Zahlen

2500 Jugendliche konnte die JobB-GmbH in den vergangenen Jahren auf ihrem Weg in den Beruf begleiten.

38 Mitarbeiter versehen ihren Dienst an den mittlerweile fünf Standorten der JobB-GmbH in Oldenburg, Lensahn, Neustadt, Eutin und Lütjenburg.

Aktuell werden rund 450 Jugendliche und Erwachsene im Rahmen von JobB-Maßnahmen ausgebildet.

Mit Hilfe beruflicher Integrationsmaßnahmen junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen – dieses Ziel hatte sich die Tochtergesellschaft der Wirtschaftsakademie seinerzeit gesetzt.

Welchen Stellenwert die Einrichtung heute in den Kreisen Ostholstein und Plön hat, hob Dirk Loßack, Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Berufsbildung, hervor: „JobB leistet einen wichtigen Beitrag für Menschen, die ansonsten wenig oder gar keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hätten.“

Untermauert wurde dies auch von Zahlen, die Wirtschaftsakademie-Geschäftsführer Dr. Detlef Reeker nannte: Fast 2500 Jugendliche habe man in den vergangenen Jahren in den Beruf begleiten können. Bei den Maßnahmen habe stets der Mensch im Fokus gestanden und die Frage, „wie wir die Brücke vom jungen Menschen in den Betrieb hinkriegen“. Die bei JobB angebotenen Maßnahmen bezeichnete er als „praktizierte Wirtschaftsförderung durch Bildung und Begleitung von Jugendlichen“.

Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Lübeck, lenkte den Blick auf schnelle Veränderungen in der Arbeitswelt und den demografischen Wandel. Den rund 240000 Personen, die in den kommenden Jahren in Rente gingen, stünden lediglich 120 000 Jugendliche vor ihrem Eintritt in das Erwerbsleben gegenüber. Vor diesem Hintergrund könne man es sich nicht mehr erlauben, „auch nur irgendeinen Jugendlichen noch zurückzulassen“. In diesem Zusammenhang verwies Dusch auch auf die unbegleiteten Jugendlichen, die derzeit in einer JobB-Unterkunft in Lensahn betreut werden.

15 Prozent aller Flüchtlinge seien unter 25 Jahren, sagte Dusch und fügte appellativ hinzu: „Da geht noch was.“

In die gleiche Kerbe schlug auch Karsten Marzian, Geschäftsführer des Jobcenters Ostholstein. Kein Jugendlicher dürfe dem Arbeitsmarkt verloren gehen, forderte er. Die Erfolgsgeschichte von JobB, so hatte es Hans-Rudolf Osbahr eingangs betont, gehe auch auf ein gut funktionierendes Netzwerk der beteiligten Institutionen, aber auch der Handwerksbetriebe in Ostholstein zurück, die jungen Menschen mit Praktika oder Ausbildungsplätzen eine Chance gäben.

Mit Spielen, einem Surfsimulator, Live-Musik und einem Imbiss ließen die Festgäste schließlich zusammen mit Eltern und Schülern das Jubiläum ausklingen.

 Thomas Klatt

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