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Ostholstein Jörg Wollenberg spricht in der Gedenkstätte Ahrensbök
Lokales Ostholstein Jörg Wollenberg spricht in der Gedenkstätte Ahrensbök
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21:21 27.01.2016

Als die sowjetische Armee am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz übernahm, konnte sie nur wenige Überlebende befreien. Die meisten der Häftlinge, die bislang die mörderische Haft überlebt hatten, waren zwei Wochen zuvor auf Todesmärsche gen Westen gezwungen worden. Etwa 500 kamen Mitte April 1945 in Ostholstein an, wurden nach zwei Wochen im Raum Ahrensbök nach Neustadt auf KZ-Schiffe weitergetrieben, wo die meisten während der Cap-Arcona-Katastrophe am 3. Mai in der Lübecker Bucht zu Tode kamen.

An diese Ereignisse wird der Historiker Jörg Wollenberg (Universität Bremen) am kommenden Sonntag, 31. Januar, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Ahrensbök erinnern. Im Rahmen der wieder aufgenommenen Sonntagsgespräche will er am Beispiel bislang nicht ausgewerteter Prozessakten und unveröffentlichter Zeitzeugen-Berichte das Geschehen von 1945 rekonstruieren. Ein Gespräch mit dem Referenten schließt sich an seinen Vortrag an.

Die Gedenkstätte ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sie kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden. Das Gebäude liegt an der Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf an der Bundesstraße 432, Telefon 04525/493060, E-Mail: gedenkstaetteahrensboek@t-online.de. Eintritt und Führungen sowie Teilnahme an Veranstaltungen sind kostenfrei.

LN

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