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Ostholstein Jubiläum brachte über 4000 Euro
Lokales Ostholstein Jubiläum brachte über 4000 Euro
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20:39 31.10.2013
Jannis und Mia Madita mit dem Scheck, den Lutz König (Mitte) an die Vertreter des Kinderschutzbundes, Mechtild Piechulla und Martin Liegmann, übergab. Quelle: Christina Düvell-Veen
Scharbeutz

Für Lutz König war die Sache von Anfang an klar. Zu seinem Jubiläum „50 Jahre Steuerberatung in Scharbeutz“ wollte er weder Blumen noch Präsente. Vielmehr wünschte er sich von den Mandanten, die seiner Einladung zu einem Empfang gefolgt waren, Geld für den Kinderschutzbund Ostholstein, genauer für das Projekt „Frühe Hilfen“.

In diesen Tagen überreichte der 64-Jährige einen Scheck in Höhe von 4046,11 Euro an Ostholsteins Kinderschutzbund-Vorsitzende Mechtild Piechulla und an den Geschäftsführer Martin Liegmann. Mit dabei waren Königs Enkel Jannis (7) und Mia Madita (5).

Gerade weil es denen nicht nur materiell besser gehe als so manchen anderen Kindern, und weil er selber eine behütete Kindheit gehabt habe, will König jetzt den Kleinen etwas zukommen lassen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Den ersten Kontakt zum Kinderschutzbund hatte der Steuerberater vor etwa 20 Jahren. Als damaliger Präsident des Lions-Clubs übergab er eine Küche. Wo das war und wie diese aussah, weiß er heute längst nicht mehr. Nicht mehr losgelassen haben ihn hingegen die Schilderungen von Kinderschutzbund-Mitarbeitern. „Ich war erschrocken zu erfahren, was hier vor meiner Nase möglich ist. Seitdem sehe ich viele Dinge anders“, so König.

Seine Spende fließt in das Projekt „Frühe Hilfen“, das auch beim Familienzentrum „Küste“ mit Sitz in Neustadt angesiedelt ist. Von dort aus betreut werden Familien entlang der Küste von Grömitz bis Timmendorfer Strand. Dabei kümmern sich Hebammen, Ärzte, Helferinnen und viele andere mehr besonders um Familien, in denen es Schwierigkeiten gibt. Sie bieten ganz konkrete Hilfen, aber auch ein Netzwerk mit vielfältigen Beratungsmöglichkeiten an.

Sein Jubiläum „50 Jahre Steuerberatung in Scharbeutz“ feierte König mit etwa 100 seiner insgesamt 360 Mandanten aus dem In- und Ausland. Erinnert wurde dabei natürlich an die Anfänge im Jahr 1963, als Lutz Königs Vater Gerhard in der Königsberger Straße in Scharbeutz eine Arbeitsecke in einer Zwei-Zimmer-Sozialwohnung einrichtete. „Unbezahlte, mithelfende Familienangehörige“ waren damals Ehefrau Liesbeth und der einzige Sohn Lutz. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Kanzlei im Jahr 1998.

cd

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