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Ostholstein Jubiläumsfest mit Modenschau
Lokales Ostholstein Jubiläumsfest mit Modenschau
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19:12 24.09.2016
Schick: die Damen aus dem VHS-Kursus „Mode aus Walkstoffen“, Miriam Schwan, Kursus-Leiterin Elisabeth Fenske, Susanne Mieske, Ellen Hamerich, Heidrun Leddin und Rotraud Pelny-Willert (v. l.). Quelle: S. Latzel

Mode begucken, malen, Schwedisch lernen, dazu Kaffee oder Bier, Kuchen oder Suppe, das alles in mildem September-Sonnenschein mit Blick auf den Großen Pönitzer See: Dieses Programm ließen sich gestern Nachmittag zahlreiche Klingberger nicht entgehen. Sie genossen das Fest, zu dem die örtliche Volkshochschule (VHS) anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums in den Park rund um das „Haus des Gastes“ geladen hatte.

Dabei stellten die Kursus-Leiter der VHS vor allem ihr Programm vor – wie Elisabeth Fenske, die die Teilnehmerinnen aus ihrem Kursus „Mode aus Walkstoffen“ zu einer Modenschau gebeten hatte, die diese auch bereitwillig absolvierten, wofür es viel Applaus gab. Wer sich für Plattdüütsch oder Schwedisch interessierte, konnte an 25 Minuten Probe-Unterricht im großen Zelt teilnehmen, während andere Besucher sich dem Kräuter-Quiz widmeten – eine Vorbereitung für Wildpflanzen-Expeditionen am Hemmelsdorfer See (Einzelheiten zu diesen und anderen Kursen finden sich im Internet unter www.vhs-klingberg.de).

Zuvor war ein kleiner Festakt für etwa 80 geladene Gäste über die Bühne gegangen – unter anderem mit Grußworten von Monika Peters, Direktorin des Landesverbandes der Volkshochschulen, und vom Kreispräsidenten Ulrich Rüder (CDU). Dass diese Feier nicht jedem offen stand, monierten Gabriele und Matthias Möller-Beck aus Klingberg. „Etliche Mitglieder“ hätten sich geärgert, schreiben sie in einer E-Mail an die LN. „70 Jahre Volkshochschule Klingberg haben offensichtlich vergessen lassen, was es mit dem VHS-Gedanken und dem Wort ,Volk‘ auf sich hat“, heißt es dort: „Das Volk bleibt draußen.“

Tatsächlich sei die Feier nur für Mitarbeiter und Dozenten gewesen, erklärte VHS-Schriftführer Dierk Dürbrook. „Unsere Kapazitäten sind begrenzt, in den Raum passen maximal 90 Leute“, sagte er, „da mussten wir eine Grenze ziehen.“ In den Park passten hingegen wesentlich mehr Besucher – und die erfreuten sich am schönen Wetter ganz ohne feierliche Ansprachen.

latz

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