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Ostholstein Kai Horstmann ist neuer Dorfvorsteher in Kesdorf
Lokales Ostholstein Kai Horstmann ist neuer Dorfvorsteher in Kesdorf
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22:16 29.08.2013
Der neue Dorfvorsteher Kai Horstmann und seine Stellvertreterin Katharina Pörksen werden in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit Beisitzerin Ute Kniep, die nicht anwesend sein konnte, Schnittstelle für Kesdorfer Belange sein. Quelle: Foto: aj

Neu gewählt und doch kein Neuling: Kai Horstmann weiß, welche Aufgaben ihn als Dorfvorsteher in Kesdorf erwarten. Der 43-Jährige, der in dieser Woche die Ernennungsurkunde aus den Händen von Bürgermeister Holger Reinholdt entgegennahm, hat in den vergangenen fünf Jahren als Stellvertreter viele Pflichten von Björn Meyer, der berufsbedingt häufig unterwegs sein muss, übernommen. Offenbar waren die Kesdorfer mehr als zufrieden mit der Arbeit des Kfz-Mechatronikers und Familienvaters, denn von den 53 Stimmberechtigten schrieben 49 seinen Namen auf den Wahlzettel.

Unterstützt wird Horstmann in den nächsten fünf Jahren von Katharina Pörksen, die zur Stellvertreterin gewählt wurde. Die 44-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Lehrerin am Eutiner Voss-Gymnasium. Ute Kniep wurde in Abwesenheit im Amt als Beisitzerin bestätigt.

Zu den Schwerpunktthemen im Verlauf der Versammlung gehörte die Sanierung des Feuerwehrhauses. Der untere Bereich, in dem sich der Gemeinschafts- und Tagungsraum befindet, ist wegen Betonschäden an der Decke schon seit mehr als einem Jahr nicht zu nutzen. Wie Bürgermeister Reinholdt berichtete, laufen derzeit Verhandlungen. Konkrete Zahlen wollte er ausdrücklich nicht nennen. Als sich der stellvertretende Ortswehrführer Stefan Grell mehr Informationen vonseiten der Gemeinde wünschte, antwortete Reinholdt: „Ich gehe davon aus, dass die Maßnahme in diesem Jahr durchgeführt wird.“

Zugesagt wurde, dass sich der zuständige Fachdienst bei der Wehrführung melden und aktuelle Fakten mitteilen werde.

Den Vorschlag aus der Zuhörerschaft, statt einer Investition in das alte Gebäude in Eigeninitiative ein neues Feuerwehrhaus zu errichten, wies Reinholdt mit Blick auf die finanzielle Belastung der Gemeinde zurück: „Ich werde da kein neues Fass aufmachen. Wir sind froh, dass wir mit der Wehrführung Kesdorf eine Lösung gefunden haben.“ Das Feuerwehrhaus spielte auch an einem erfreulichen Punkt eine Rolle: Dort soll in kurzer Zeit der Defibrillator, den der Dorfvorstand aus Spendenmitteln finanzieren konnte, für alle zugänglich untergebracht werden. Innerhalb von nur drei Monaten ist dafür auf Festen und unter Kesdorfer Geschäftsleuten die Summe von 1651 Euro gesammelt worden. Sobald das Gerät angekommen ist, wird auf einem Info-Abend in Handhabung und Einsatz eingewiesen.

Beschäftigen wird den Dorfvorstand die Suche nach einem Gelände für einen neuen Spielplatz. Trotz vielfältiger Bemühungen gab es bisher keinen Erfolg. aj

LN

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