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Ostholstein Keine „hässliche Mauer“ im Hafen
Lokales Ostholstein Keine „hässliche Mauer“ im Hafen
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20:17 12.09.2013

Die Wogen über die Gestaltung des Hochwasserschutzes im Kommunalhafen Heiligenhafen sind geglättet. In einem Gespräch, das von den Beteiligten als „einvernehmlich und konstruktiv“ bezeichnet wurde, haben sich gestern im Rathaus die Investorengesellschaft für das geplante Hafenhotel und die Stadtverwaltung geeinigt. Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) spricht von einer „Variante 7“, mit der nun beide Seiten leben könnten.

Streitpunkt war, wie gestern in den LN berichtet, die Art und Weise, in der das geplante Hotel in den Hochwasserschutz am Hafen eingebunden werden soll. Ulrich Elsner, Geschäftsführer der Hotelinvestorengruppe: „Eine Mauer und eine Treppe mit fünf Stufen vor dem Eingang, wie es die Planer beabsichtigt hatten, das wäre für uns nicht infrage gekommen. Gewerbliche Mieter hätten wir dann für die im Erdgeschoss geplanten Shops kaum gefunden, denn jede Stufe bedeutet Umsatzeinbußen“, erklärt Elsner.

Doch diese Variante ist nun vom Tisch. Geeinigt haben sich die Beteiligten darauf, dass der Neubau ebenerdig zu erreichen sein soll. Geschützt werden das Hotel und der benachbarte ehemalige Rettungsschuppen, der jetzt ein Mini-Restaurant beherbergt, durch einen attraktiven kleinen Sockel aus Natursteinen, auf den Elemente aus Glas aufgesetzt werden. Insgesamt geht man von einem Schutz gegen Hochwasser von bis zu 2,10 Meter über Normal Null aus, die Baukosten werden rund eine Million Euro betragen. Die durch die elegantere Variante entstehenden Mehrkosten, die nicht vom Land gefördert werden, müsse die Investorengruppe tragen, so der Bürgermeister.

Richtung Süden geht es dann weiter bis zum Restaurant „Nordpol“ mit einer Mauer und mobilen Verschlussbalken, die bei Hochwasser geschlossen werden. Das „Schreckgespenst“ von der „hässlichen Mauer im Hafen“, wie es immer wieder in den Gremien die Runde gemacht hat, dürfte damit der Vergangenheit angehören.

Michael Kirchner

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