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Ostholstein Kellenhusen kreativ: Farb-Fieber und Geisterkeller
Lokales Ostholstein Kellenhusen kreativ: Farb-Fieber und Geisterkeller
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14:10 04.03.2016
Aus dem Holi-Festival wird diesen Sommer Farb-Fieber. Quelle: hfr

Zwischen den touristischen Hochburgen Grömitz und Fehmarn hat das Familienbad Kellenhusen mit dem Slogan „Heile Welt zwischen Wald und Wellen“ eine Nische gefunden. Wobei 520000 Übernachtungen im vergangenen Jahr eine echte Hausnummer darstellen. Zumal die Gäste antizyklisch mit durchschnittlich acht Tagen recht lange im Ort verweilen. Zwar ist Kellenhusen noch weit von der Realisierung von Schlagwörtern wie Ganzjahrestourismus entfernt, doch schafft der 1100-Einwohner-Ort mit kreativen Ideen ein ganz eigenes Image. Tourismusleiterin Eva Krüger hat ihr Team neu ausgerichtet. Man setzt Akzente, wo man bisher nicht präsent war.

„Das soll ein echter Schocker werden.“Eva Krüger über den Geisterkeller

Zum Beispiel beim Facebookauftritt. „Wir haben dort 3400 Menschen, die uns folgen. Wir haben damit zwar nicht die zahlenmäßig stärkste Nutzerschaft, dafür bespielen wir diese Seite so intensiv wie kein anderer Anbieter“, sagt Krüger.

Nach „Grusel-Musel“ im Vorjahr erweitern die Kellenhusener dieses Thema nun vom 8. bis zum 14. Oktober um einen neuen Höhepunkt: ein Geisterhaus im Keller der Kurmittelhauses. Krüger erzählt: „Wir haben uns dazu eine richtige Story als Thematisierung einfallen lassen. Das soll ein echter Schocker werden.“ Mehr werde aber noch nicht verraten.

Anstelle des Holi-Festivals inszeniert die Mannschaft von Eva Krüger nun das eigene Farb-Fieber (20. August). „Das ist quasi der gleiche Ansatz nur mit eigenen Ideen und in Eigenregie.“ Farbsprühen kombiniert mit Elektromusik. Ohnehin soll die Jugend vermehrt als Zielgruppe mit Angeboten angesprochen werden.

Zwar ist noch unklar, wann und wo das neue Kurmittelhaus gebaut wird — es geht um die 150-Meter-Schutzzone vom Meer aus, innerhalb der nicht gebaut werden darf —, doch versucht der Tourismus mit Bordmitteln einen optimalen Nutzen zu ziehen. Krüger skizziert: „Wir werden dem Kinderclub im alten Gebäude einen größeren Raum vorhalten und gestalterisch im gesamten Komplex maritime Akzente setzen.“

Auch beim Thema Service lege man zu, mit erweiterten Öffnungszeiten — diese müssen noch mit der Politik abgestimmt werden. Zudem gibt es eine kostenlose Service-Hotline (0800/0640640) zum Nulltarif. Aufgewertet soll auch der Kursaal werden, mit einer komplett neuen Bestuhlung.

Von Peter Mantik

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