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Ostholstein Killeralgen: Die Warnung kam spät
Lokales Ostholstein Killeralgen: Die Warnung kam spät
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10:51 06.02.2018
Ein Foto von Anfang Januar beweist, dass die für Blutalgen typische rosa- bis lilafarbene Färbung des Wassers im Ukleisee deutlich zu sehen war. Sogar das Eis, das in diesen Tagen den See teilweise bedeckte, wies gut sichtbare Farbeinschlüsse auf. Quelle: Claus Praetorius
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Eutin

Ein Foto von Anfang Januar beweist, dass die für Blutalgen typische rosa- bis lilafarbene Färbung des Wassers im Ukleisee deutlich zu sehen war. Sogar das Eis, das in diesen Tagen den See teilweise bedeckte, wies gut sichtbare Farbeinschlüsse auf. Die ungewöhnliche Farbe des Wassers war im Dezember aufgefallen und dem Fachdienst Boden- und Gewässerschutz gemeldet worden.

Dort, teilte Kreissprecherin Carina Leonhardt mit, machte man sich auf die Suche nach der Ursache des Phänomens. Es konnte keine gefunden werden. Deshalb wurde die Nachricht von der seltsamen Färbung des Wassers an die Stadt Eutin weitergeleitet. Erst dort kam jemand auf die Idee, die Sache könnte die Veterinäre des Kreises interessieren. Die erfuhren erst Ende der vergangenen Woche davon und handelten dann. Schnell stellte sich heraus, dass nur die gerade für Hunde hochgiftige Burgunderblutalge die Ursache für die Farbe des Wasser sein konnte. Am Freitag veröffentlichte das Veterinäramt die Warnmeldung. Da war fast nichts mehr von den Algen zu sehen. Dennoch weisen jetzt Schilder an den Zugängen des Sees auf die Gefahr hin, die noch nicht gebannt ist.

Bei der zurzeit herrschenden Witterung könnten die kälteliebenden Algen wieder aufblühen.

Auf Fehmarn waren 2017 vier Hunde vermutlich durch Algengift verendet.

 sas

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