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Ostholstein Kinderschutzbund expandiert
Lokales Ostholstein Kinderschutzbund expandiert
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20:45 15.06.2017
„Unser Betreuungs- angebot ist komplett.Dr. Theo Siebel, Vorsitzender
Heiligenhafen

Auf ein erfolgreiches Jahr 2016 blickte der Ortsverband des Kinderschutzbundes Heiligenhafen zurück. Dr. Theo Siebel, 1. Vorsitzender, führte aus: „Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder und Jugendliche ist ein sehr weites Feld geworden.“ Man müsse die Jugend stark machen „für den alltäglichen Wahnsinn“.

In den vergangenen Jahren sei vor allem das Personal angewachsen, so dass er nicht wie in der Vergangenheit jeden einzelnen bei der Sitzung namentlich begrüßen könne. Siebel hob die Arbeit von der pädagogischen Leiterin Silke Krause und von Geschäftsführer Martin Liegmann hervor, ohne die der Ortsverein nicht in dieser Dimension bestehen würde.

Das Betreuungspaket für Eltern und Kinder sei momentan zu schaffen. Siebel kann sich aber vorstellen, dass wieder eine neue Problemstellung dem Kinderschutzbund auf die Füße fallen könnte.Liegmann dagegen lobte die ehrenamtliche Vorstandsarbeit und den Einsatz jeden einzelnen Akteurs.

Wichtig sei aber auch für den Betrieb, dass die Kommunalpolitik – vor allem Joachim Schmidt-Uwis (BfH) als Vorsitzenden des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten – die Arbeit fördere. Monika Klein (SPD), Gemeindevertreterin aus Großenbrode, lobte Liegmann, den Grundschulstandort in Großenbrode mit ihrem außerordentlichen Einsatz erhalten zu haben. „Das ist ja toll, wie sie da alle an der Kandarre haben.“

Der Kinderschutzbund sei laut Liegmann ein mittelständisches Unternehmen geworden. Der wirtschaftliche Bedarf habe 2007 noch bei 17000 Euro gelegen, 2016 bereits bei 1,6 Millionen Euro. Auch sei die Mitgliederstärke von 47 (2009) auf 69 (2016) und die hauptamtlichen Beschäftigten von 13 auf 57 angestiegen. Einnahmen und Ausgaben liegen ausgeglichen bei je 1,7 Millionen Euro für 2016. Bei den Kosten verschlingen die Personalgehälter 74 Prozent. Liegmann: „Unsere vielschichtigen Angebote werden sehr gut angenommen.“ Das gilt für Heiligenhafen, Großenbrode und auch Fehmarn. Nach den Berichten von Schatzmeisterin und Kassenwarten wurde der Vorstand entlastet, die Kassenprüfer wurden im Amt bestätigt.

Im Haushalt für 2017 wird ebenfalls mit einem ausgeglichenen Haushalt geplant. Ausgaben und Einnahmen liegen je bei 1,84 Millionen Euro. Der Blick nach vorn: Geplant ist ein neuer Internetauftritt. Aktuell ist auch die Planung für ein neues Kinderschutzzentrum Segeberg/Ostholstein. Es geht hier um eine optimierte Vernetzung. Zum Aufgabengebiet des Kinderschutzbundes gehören Kindertagesstätten, Schulprojekte, frühe Hilfen im Familienzentrum wie Elterncafé oder Krabbeltreff, dazu ambulante Hilfen wie zur Erziehung, Eingliederungshilfen und auch teilstationäre Hilfen wie die Wohngruppen in Burg und Heiligenhafen. Der Kinderschutzbund ist offen für weitere ehrenamtliche Hilfen und beispielsweise auch Paten für Familien.

Peter Mantik

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