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Ostholstein Kirchenkreis begrüßt neuen Flüchtlingsbeauftragten
Lokales Ostholstein Kirchenkreis begrüßt neuen Flüchtlingsbeauftragten
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21:20 19.04.2016

Die Solidarität mit Menschen auf der Flucht hat in der Kirche eine lange Tradition. Das zeigt sich auch in der aktuellen Flüchtlingssituation im Kirchenkreis Ostholstein. Mehr als 500 Menschen engagieren sich ehrenamtlich, um Menschen auf der Flucht ein gutes Ankommen in den Kirchengemeinden zu ermöglichen und ihre Integration zum Gelingen zu bringen.

Volker Holtermann.

Zur Unterstützung der vielen Helfer hat der Kirchenkreis Ostholstein die Stelle eines Flüchtlingsbeauftragten geschaffen und mit Volker Holtermann besetzt. Neben der konkreten Arbeit in den Kirchengemeinden ist er zum anderen Schnittstelle im landeskirchlichen Netzwerk der Flüchtlingssolidarität in der Nordkirche.

„Ich möchte mit gezielten Angeboten dazu beitragen, dass die Vernetzung, Koordination und Kommunikation der unterschiedlichen Gruppen funktioniert, um die Menschen in der Region gut willkommen heißen und begleiten zu können“, sagt der 53-Jährige, der seinen Dienstsitz als Flüchtlingsbeauftragter in Eutin hat. In den ersten Wochen seiner Amtszeit ist Volker Holtermann im Kirchenkreis herumgereist, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo seine Unterstützung zur Stabilisierung und Verstetigung der Flüchtlingssolidarität gebraucht wird. „Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich sich die Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden des Landkreises darstellt“, sagt Volker Holtermann, der nach zwei Monaten bereits erste Projekte angestoßen hat. Zum Beispiel hat er als Angebot für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit ein „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ und eine Weiterbildung für ehrenamtliche Deutschkursleiter initiiert. Erste Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Aspekten der Flüchtlingsarbeit werden gerade vorbereitet.

Volker Holtermann war vor seiner Tätigkeit als Flüchtlingsbeauftragter in unterschiedlichen Funktionen der Erwachsenenbildung tätig. Neben der Entwicklung und Begleitung von Wohnprojekten ist er als Organisationsentwickler für „Non-Profit-Organisationen“ im Einsatz.

Holtermann ist Ehemann, Vater, Stiefvater und Großvater und lebt mit seiner Familie in Lübeck.

LN

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