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Ostholstein Kirchenstraße — die Promenade in den Ort holen
Lokales Ostholstein Kirchenstraße — die Promenade in den Ort holen
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20:19 20.09.2013
Die Kirchenstraße, wie sie der Planer nach dem Umbau sieht. Entwurf: Siller

Zerstückelte Gestaltung, wenig Aufenthaltsmöglichkeiten, kein erkennbarer Anfangspunkt und keine Barrierefreiheit. So beurteilt Arne Siller den oberen Teil der Kirchenstraße. Der Kieler Landschaftsarchitekt stellte jetzt auf der Einwohnerversammlung in der Grömitzer Strandhalle die Pläne der Gemeinde zu einer Umgestaltung vor.

Die Grömitzer „Hauptschlagader“ mit der Kirchenstraße, Wicheldorfstraße und Seestraße biete an ihrem Anfang, der oberen Kirchenstraße, bisher ein klägliches Erscheinungsbild, leitete Siller in das Thema ein. Nach seinen Plänen soll sich das Logo der Gemeinde — eine Sonne — auch in der Gestaltung des Eingangsbereiches der Kirchenstraße widerspiegeln. Dafür soll der strahlenförmige Verlauf ab dem Kreisel in der Ortsmitte aufgegriffen und noch stärker herausgearbeitet werden. Darüber hinaus solle das Kernstück, ein von Hecken und Bäumen gesäumter Platz, sowohl als Parkplatz, als auch für Veranstaltungen genutzt werden können, ergänzte Bürgervorsteher Jochen Sachau.

Weitere Gestaltungselemente könnten eine Wassertreppe vor dem Rathaus, Wasserfontänen und ein mit Glas überdachter Sitzbereich am Anfang der Kirchenstraße sowie großflächige Sitzquader zum Ausruhen und Verweilen sein. Der Baumanteil werde zudem stellenweise dezimiert, um ein helleres und offeneres Erscheinungsbild zu erreichen. Der fußläufige Bereich werde verbreitert, Bordsteine solle es dann nicht mehr geben. „Wir wollen die Promenade in den Ort holen“, fasste Siller die Planung zusammen. Rund 800 000 Euro hat die Gemeinde für die Umbauarbeiten veranschlagt, die voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres in Angriff genommen werden sollen. Die Überplanung fand viel Anklang, rief aber auch Kritiker auf den Plan: „Der Platz im Eingangsbereich ist in erster Linie ein Parkplatz — und ein Parkplatz ist für mich kein Platz, der zum Verweilen einlädt“, monierte eine Bürgerin. tk

LN

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