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Ostholstein Kita-Boom: Ratekau schafft 40 neue Plätze
Lokales Ostholstein Kita-Boom: Ratekau schafft 40 neue Plätze
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21:10 01.06.2017
Quelle: dpa

 „Wir freuen uns, dass unsere Gemeinde für junge Familien so attraktiv ist“, sagte Bürgermeister Thomas Keller (parteilos) gestern bei der Vorstellung der Ausbauvorhaben, die mit gut einer halben Million Euro zu Buche schlagen.

Richtfest am 17. Juli

Das Richtfest für das neue Familienzentrum in Pansdorf soll am 17. Juli stattfinden. In unserer gestrigen Ausgabe stand leider ein falsches Datum, wir bitten um Entschuldigung.

Größter Ausgabenblock ist mit 450000 Euro ein separater Erweiterungsbau des Kommunalen Kinderhauses in Sereetz. 15 Plätze entstehen hier in einer gemischten Altersgruppe. Alle Plätze sind bereits vergeben.

In Pansdorf entstehen 25 zusätzliche Plätze, für die Investitionen von 65 000 Euro veranschlagt sind. Im jetzigen Jugendtreff wird eine weitere Krippengruppe eingerichtet, der Jugendtreff zieht vorübergehend in das ehemalige Gebäude der Integrierten Gesamtschule (IGS). Später soll er einen eigenen Standort auf dem IGS-Gelände erhalten, erläuterte Keller.

Nach der Aufstockung wird die Gemeinde Ratekau 180 Plätze für unter Dreijährige vorhalten (140 in Krippen und 40 bei Tagesmüttern) sowie 408 Kindergartenplätze für über Dreijährige. Damit sei eine Vollversorgung erreicht, für knapp 96 Prozent aller Ü3-Kinder stehe ein Kindergartenplatz zur Verfügung. Für U3-Kinder liege die Betreuungsquote bei gut 52 Prozent und damit nach den Worten Kellers „nicht weit von der Vollversorgung entfernt“. Denn eigentlich gilt der Bedarf bei 35 Prozent als abgedeckt. Der Bürgermeister sprach vom größten Krippenausbau in Ostholstein.

Die große Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen erklärt er mit der Nähe zu Lübeck und den vergleichsweise günstigen Gebühren. So kostet für sechs Stunden ein Krippenplatz 175 Euro, eine Kindergartenbetreuung 140 Euro. Gerade junge Familien kauften in der Gemeinde Ratekau gern Immobilen, weil die Preise hier unter denen von Stockelsdorf oder Scharbeutz lägen, erläuterte der Bürgermeister.

 Arnold Petersen

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