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Ostholstein Kita-Debatte in Heringsdorf
Lokales Ostholstein Kita-Debatte in Heringsdorf
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22:27 23.10.2013
Bürgermeister Gerd Heino. Quelle: gl
Fargemiel

Die Mitglieder des Finanzausschusses in Heringsdorf unter der Leitung von Johannes Weilandt diskutierten lange, am Ende aber gab es kein Ergebnis. Die Debatte rankte sich um die notwendige Anhebung der Benutzungsgebühr für den Kindergarten „Zwergenburg“.

Die angestrebte Erhöhung von bisher 120 auf 140 Euro pro Monat fand keine mehrheitliche Zustimmung. Ein Grund dafür: Jede über die Normal-Betreuungszeit (8 bis 12 Uhr) hinausgehende halbe Stunde sollte mit zusätzlich 15 Euro pro Monat zu Buche schlagen. Da die Einrichtung bereits um 7 Uhr öffnet und bis 13 Uhr geöffnet hat, hätte dies für einige Eltern eine monatliche Belastung von maximal 200 Euro bedeutet. Zu viel, wie viele meinten.

Der Kompromissvorschlag von Bürgermeister Gerd Heino (CDU), die Gebühr auf 130 Euro anzuheben, fand ebenfalls keine Zustimmung. Jetzt geht die Angelegenheit inklusive Satzungsänderung zurück in die Fraktionen der Gemeindevertretung, die am Dienstag, 29. Oktober, ab 19.30 in der Gaststätte „Lindenhof“ in Heringsdorf tagt. In den zwei Regelgruppen werden jeweils 17, in der Krippe insgesamt zehn Kinder betreut.

Einigkeit herrschte im weiteren Verlauf der Sitzung. Einstimmig wurde ein Zuschuss in Höhe von 500 Euro pro Jahr für die Jugendarbeit der St.-Antonius-Kirchengemeinde als Vorschlag für die Gemeindevertretersitzung gebilligt. Ebenfalls einstimmig wurde der Beschlussvorschlag für die Selbstüberwachung der Kanäle in Fargemiel verabschiedet. Ein Ingenieursvertrag für die Spülung und Untersuchung der Kanäle solle abgeschlossen werden. Mit gleichem Ergebnis wurde der Vorschlag beschlossen, die Abwassergebühren für die Klärteichanlagen in Fargemiel (361 Euro) und Klötzin (376 Euro) unverändert zu lassen. Auch die Satzung der Zweitwohnungssteuer wurde in ihrer Neufassung gebilligt.

gl

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