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Ostholstein Kitakosten sollen etwas steigen
Lokales Ostholstein Kitakosten sollen etwas steigen
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21:25 26.05.2016

Höhere Kita-Gebühren: Gegen die Stimmen der SPD hat sich in Ratekau der Schulausschuss für eine moderate Steigerung ausgesprochen.

Seit 15 Jahren hat es in der Gemeinde Ratekau keine Gebührenerhöhung der Kita-Beiträge gegeben: „Die Frage war: Können wir uns das als finanzschwache Gemeinde leisten?“ so erläuterte Bürgermeister Thomas Keller (parteilos) den Verwaltungsvorschlag zur Anhebung der Sätze. Den entsprechenden Antrag hatte die CDU-Fraktion im Februar gestellt. Insgesamt wächst danach die Beitragssumme, die aus dem Kommunalen Kinderhaus mit drei Standorten und 208 Kindern in die Gemeindekasse fließen wird, um etwa fünf Prozent, was 17000 Euro entspricht. Eine Maßnahme, für die es laut Keller bei allen Trägern eine große Akzeptanz gebe. Als Träger des Kommunalen Kinderhauses sei die Gebührenpolitik der Gemeinde auch ausschlaggebend für die anderen Einrichtungen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

„Wir wollen weiterhin die günstigsten Beiträge im Kreis haben“, unterstrich Keller. Und so werden, die Zustimmung der Gemeindevertretung vorausgesetzt, die Beiträge im Ü3-Bereich künftig in einem Rahmen von 106 Euro für vier Kita- Stunden (bisher 103 Euro), 145 Euro für siebenstündigen Kita- Besuch (bisher 140 Euro) und 188 Euro (bisher 175 Euro) bei einer Ganztagesbetreuung von zehn Stunden liegen. Für die Krippe, den U3-Bereich, bewegen sich die monatlichen Gebühren für dieselbe Betreuungsdauer wie genannt zwischen 132 Euro (aktuell 130 Euro), 184 Euro (aktuell 176 Euro) und 232 Euro (aktuell 218 Euro).

Auch wenn Keller eingangs zugestanden hatte, mit einer solchen Maßnahme keinen Blumentopf gewinnen zu können, fiel die Rückmeldung von Seiten der anwesenden Erzieherinnen aus den Einrichtung der Gemeinde positiv aus – von der Elternschaft werde Verständnis signalisiert, so die Erfahrung in den Kitas.

Die SPD-Fraktion allerdings sah die Erhöhung als Zeichen in die verkehrte Richtung: „Wenn wir den Weg zur kostenlosen Bildungsarbeit gehen wollen, ist das Signal falsch“, sagte Karl-Heinz Georg bestimmt und kündigte an, seine Partei werde dem Antrag auch auf der Sitzung der Gemeindevertretung nicht folgen. So standen am Ende acht Ja- und vier Neinstimmen zu Buche.

aj

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