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Ostholstein Kitesurf World Cup: Fehmarn zieht rundum positive Bilanz
Lokales Ostholstein Kitesurf World Cup: Fehmarn zieht rundum positive Bilanz
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22:13 03.09.2016
Genaue Zahlen stehen noch aus, aber Tourismus Service und Veranstalter sind sich sicher, die 100 000-Besucher-Marke zu knacken. Und noch eine positive Nachricht: „Wir kommen 2017 wieder“, so der Hamburger Veranstalter. Quelle: Felix König
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Die Insel hat mit dem Umzug der weltbesten Kiter nach zehn Jahren in St.Peter-Ording nicht nur das große Los gezogen. Der Sonneninsel gehört auch die Zukunft. „Wir kommen 2017 wieder“, so Weltcup-Sprecher Sven Kaatz vom Hamburger Veranstalter.

2017 gibt es eine Neuauflage – 100 000 Besucher auf der Insel – Wochenenden mit den Partys waren „sehr stark“ – Nur Freestyler hätten mehr Wind gebraucht.

Noch stehen die genauen Zahlen aus. Doch vorm Start ins zweite heiße Event-Wochenende kündigte er zuversichtlich an: „Wir werden die 100 000-Besucher-Marke bis Sonntag locker knacken.“ Ob’s sogar mehr werden, ist noch unklar. Die Wochenenden mit den großen Partys waren „sehr stark“, die Resonanz in der Woche mit zwei Tagen Windflaute sicher noch ausbaufähig. Trotzdem: „Wir sind alle total zufrieden, haben trotz Standortwechsel die mediale Reichweite von 2015 wieder erreicht.“

Für den Veranstalter war es eine Premiere mit Ausrufezeichen. Obendrein gab es mit Florian Gruber in der Racing-Disziplin Foil sogar einen deutschen Gesamtsieger– nach einem packenden Finale, in dem der Garmischer hauchdünn vorne lag. „Wir hätten uns nur für die Freestyler noch mehr Wind gewünscht“, so Kaatz.

Klar ist aber jetzt schon, dass es 2017 eine Neuauflage geben wird. Zeitpunkt und Rahmenbedingungen müssen aber noch ausgehandelt werden, hängen auch vom Tourplan der Kite-Szene ab.

Das sind hervorragende Nachrichten für Fehmarns Tourismusdirektor Oliver Behncke. Für den Tourismus Service war diese Veranstaltung das Event des Jahres – mit hohem personellen und finanziellen Aufwand. Behncke erstes Resümee zum Wochenend-Start: „Es ist das eingetreten, was wir uns gewünscht haben. Fehmarn war zehn Tage lang überregional in aller Munde. Und es ist das ausgeblieben, was manche befürchtet haben: schwere Lärmbeeinträchtigung, Störung der Umwelt, nerviger Verkehrsstau.“ Am ersten Wochenende hätten 5000 Partygänger vor der Eventbühne die Live-Musik bejubelt – ohne Randale.

Klar geworden sei aber, dass für ein Event mit hohem sportlichen Anspruch ein langer Zeitraum von zehn Tagen auch notwendig sei: „Schließlich muss ein World Cup, der am Ende zählt, auch mal mehrere Tage Windflaute wegstecken.“

 Gerd-J. Schwennsen

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