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Ostholstein Knackfrische Neuheit in der Voß-Mensa
Lokales Ostholstein Knackfrische Neuheit in der Voß-Mensa
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21:21 27.09.2016
Sieht lecker aus: Heute gibt es Salat bei (von links) Johanna, Ihntje und Aenne.

13 Uhr – Mittagspause am Johann-Heinrich-Voß-Gymnasium. Hungrige Schülerscharen rauschen herein, und ganz schnell hat sich eine Schlange gebildet, die Christine Kulessa zufrieden lächeln lässt. Gilt der Zuspruch doch der Salatbar und damit der jüngsten Initiative des Elternvereins Cafeteria Voß-Schule, dessen Vorsitzende Kulessa ist.

Hinter der Idee der Salatbar steht der Vorstand des Cafeteria-Elternvereins, hier die Vorsitzende Christina Kulessa mit Benjamin Stein. Quelle: Fotos: Astrid Jabs

Seit fast zwei Wochen können sich Schüler und Lehrer täglich ihren persönlichen Lieblingssalat zusammenstellen: „Das ist super. Denn wenn man früher einen Salat essen wollte, musste man den vorbestellen. Und auf dem fertig angerichteten Teller war immer etwas dabei, was man nicht mochte“, erklärt Johanna, ehe sie sich einen Platz in der vollbesetzten Mensa sucht.

Das Angebot lässt nichts zu wünschen übrig: Eisbergsalat, Möhren, Gurken, Kidneybohnen und Mais, Tomaten, Paprika, Ananas und Zwiebeln, Kochschinken, Ei, Gouda und Hirtenkäse, dazu vier verschiedene Dressings, Kerne und Brot: „Alles wird hier in der Küche geschnippelt – frischer geht es nicht“, berichtet Christine Kulessa. Am ersten Tag kamen 160 Kinder zum kostenlosen Salatessen, mittlerweile habe sich die Zahl bei rund 40 eingependelt: „Und die nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften starten erst noch“, merkt Benjamin Stein vom Cafeteria-Verein an.

„Seit zwei Jahren haben wir immer wieder überlegt, so etwas anzubieten, es fehlte letztlich der Mut. Aber jetzt haben wir uns gesagt: Wir schaffen das!“, erzählt Kulessa. Also wurde eine professionelle Saladette aus einer Restaurantauflösung angeschafft, die den Salat kühl hält und auch den geforderten Spuckschutz aufweist. Und an einer privaten „Probesalatbar“ im Hause Kulessa fand der Vorstand heraus, was und wie viel eine optimale Auswahl ausmacht. Nun wird dokumentiert, welche Mengen tatsächlich ’rausgehen, um die Planung weiter anzupassen. 2,50 Euro kostet ein Teller, im Gegensatz zu früher kann spontan zugelangt werden, niemand muss mehr leer ausgehen. Das schmeckt Schülern wie Lehrern, und der Erfolg lässt die Eltern die viele Arbeit, die hinter ihrer gesunden Idee steht, gern tun.

Astrid Jabs

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