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Ostholstein Knappe Mehrheit für Neubau auf dem Klosterhof
Lokales Ostholstein Knappe Mehrheit für Neubau auf dem Klosterhof
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20:51 09.11.2017
Neustadt

Nachdem das Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten jahrelang vernachlässigt wurde, müssen die 18 Mitarbeiter aufgrund von Schimmelbefall in andere Räume ziehen. Das Bauamt in der Kirchhofsallee ist ebenfalls sanierungsbedürftig. Deshalb fordert die Verwaltung einen Neubau für beide Ämter auf dem Klosterhof. Zudem könnten Kultur-Service und Stadtwerke-Servicecenter einziehen.

Das Amt II muss abgerissen werden. Quelle: Foto: Rosenkötter

In den vergangenen Wochen wurden weitere Varianten, wie ein Umzug in das Postgebäude, geprüft. Letztendlich blieben zwei Optionen. Ein Neubau am jetzigen Standort oder der große Schritt hin zu einem modernen Verwaltungszentrum. Warum die CDU plötzlich hinter dem Verwaltungs-Vorschlag steht, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Friedrich-Karl Kasten: Insbesondere Gespräche mit dem Gewerbeverein hätten seine Fraktion überzeugt. Jedoch müsse dafür gesorgt werden, dass während und nach der Bauphase ausreichend Parkplätze zur Verfügung stünden. Denkbar sei das Errichten einer Parkpalette.

Erneut gegen den Neubau auf dem Klosterhof, der mit 3,6 Millionen Euro vom Land gefördert werden könnte, sprach sich Willy Heckel (Grüne) aus. Er warnte vor den Kosten, gerade in Anbetracht der ebenfalls anstehenden Sanierung des Küstengymnasiums. Die BGN-Vertreter schlossen sich ihm ebenso wie Volker Weber an. Der SPD-Mann und Ausschussvorsitzende vertrat damit eine andere Position als seine zwei Fraktionskollegen. Und diese tat er minutenlang kund. Klaus Krohn (SPD) sagte, dass sich dies als Vorsitzender nicht gehöre. Die zahlreich anwesenden Mitarbeiter der Stadt reagierten erleichtert auf die Abstimmung. Endgültig entscheiden die Stadtverordneten.

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