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Ostholstein Kogge nach Ruderschaden in Seenot
Lokales Ostholstein Kogge nach Ruderschaden in Seenot
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09:52 10.08.2016
In ruhigem Gewässer konnte die „Bremen“ längsseits festmachen und den Koggen-Nachbau dann nach Heiligenhafen schleppen. Quelle: DGzRS

Das wechselhafte Sommerwetter mit vielen Sturmböen bereitet auch den Seenotrettern jede Menge Arbeit. Bei insgesamt 28 Einsätzen zu Wochenbeginn kamen sie 84 Menschen zu Hilfe, darunter auch der Crew des Koggen-Nachbaus „Ubena von Bremen“.

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Seenotretter der DGzRS nahmen die „Ubena von Bremen“ längseits und schleppten sie nach Heiligenhafen.

Kurz vor 16.30 Uhr ging bei der DGzRS-Seenotleitung in Bremen der Notruf ein: Nach einem Ruderschaden nordöstlich von Heiligenhafen konnten die sieben Besatzungsmitglieder das fast 200 Tonnen schwere Holzschiff nicht mehr auf Kurs halten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das rund 23 Meter lange Schiff etwa zwei Seemeilen (vier Kilometer) nordöstlich von Heiligenhafen. Sofort alarmierte die Seenotleitung die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Bremen“ (Station Großenbrode) und die Freiwilligen der Station Heiligenhafen. Mit dem Seenotrettungsboot „Heiligenhafen“ stellten sie zunächst bei ruppiger See und steifem Westwind der Stärke 6 bis 7 (bis zu 61 km/h) eine Leinenverbindung her, und schleppten die „Ubena von Bremen“ in ruhigeres Gewässer. Dort konnte der Seenotrettungskreuzer längsseits gehen. Gemeinsam brachten die Retter das Holzschiff nach Heiligenhafen.

lg

 

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