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Ostholstein Komplexes Verfahren: „Neue“ Seebrücke kommt später
Lokales Ostholstein Komplexes Verfahren: „Neue“ Seebrücke kommt später
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20:36 29.12.2017

Der Grund für den späteren Start der Arbeiten ist laut Klodt das komplexe EU-weite Ausschreibungsverfahren. „Das ist ein längeres Prozedere, das locker ein halbes Jahr in Anspruch nehmen kann“, bestätigt Simon Behrendt, Kämmerer beim Amt Oldenburg-Land. Voraussichtlich im Januar soll nun ein Planungsbüro mit der Projektsteuerung beauftragt werden. Dann soll ein endgültiges Konzept erarbeitet und mit der Gemeinde abgestimmt werden.

Die Seebrücke in Weissenhäuser Strand soll attraktiver werden. Quelle: Foto: Binder

Neues Konzept mit Spiel, Spaß und Entspannung

Bisher gibt es laut Behrendt lediglich grobe Entwürfe für die zukünftige Seebrücke. Bereits vor zwei Jahren hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass das Bauwerk und der Vorplatz attraktiver werden sollen. Im Gespräch sind unter anderem Bereiche zur Entspannung und für gastronomische Angebote, ein abgesenkter Spiel- und Spaßbereich im Wasser sowie ein Unter-Wasser-Zimmer, von dem aus Flora und Fauna der Ostsee beobachtet werden können (die LN berichteten).

Einer ersten Schätzung zufolge lägen die Kosten für einen solchen Umbau bei rund zwei Millionen Euro. Auch diese Zahl könne sich jedoch im Laufe der weiteren Planung durchaus noch ändern, betont Kämmerer Behrendt.

Das Land hat für das Projekt derweil bereits eine 70-prozentige Förderung in Aussicht gestellt; auch der Ferienpark Weissenhäuser Strand hatte eine finanzielle Unterstützung angeboten. Letzterer hatte auch den ersten Entwurf für die Attraktivierung der Seebrücke in Auftrag gegeben und der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Aufwertung des Bauwerks sei auch für den Ferienpark von Vorteil, hatte Geschäftsführer David Depenau damals erklärt.

Baubeginn frühestens im Herbst 2018

Bürgermeister Klodt hofft, dass der Umbau im Herbst 2018, spätestens aber 2019 beginnen kann. „Leider wird es bis zur Umsetzung noch ein bisschen dauern“, sagt er. Die Gemeinde stehe aber zu dem Projekt und werde weiterhin auf die schnellstmögliche Realisierung hinarbeiten. Die Verzögerung sei zwar schade, mit Blick auf die Verkehrssicherheit aber unbedenklich: Obwohl einige Pfosten mittelfristig ausgetauscht werden müssten, sei die Seebrücke standfest.

Von Jennifer Binder

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