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Ostholstein Kraftakt für den „Kitesurf World Cup“
Lokales Ostholstein Kraftakt für den „Kitesurf World Cup“
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07:32 25.08.2016
Das Herzstück im gesperrten Badebereich: Es dient ab morgen als Wettkampfzone und Testfläche. Die Strandkörbe wurden vorher umquartiert. Quelle: Gerd-J. Schwennsen
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Burgtiefe a. F

Für Fehmarn ist es der absolute Glücksgriff. Nach zehn Jahren in St.Peter-Ording zieht der attraktive „Kitesurf World Cup“ von der Nord- an die Ostsee um.

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Das Herzstück im gesperrten Badebereich: Es dient ab morgen als Wettkampfzone und Testfläche. Die Strandkörbe wurden vorher umquartiert.

Langes Festival

10 Tage dauert der „Pringles Kitesurf World Cup“ auf Fehmarn: vom 26. August bis zum 4. September.

Offizielle Eröffnung ist am Freitag, 26. August, um 18 Uhr. Veranstaltungsbeginn ist jeweils ab 10 Uhr. Die Wettkämpfe starten am 27. August.

Seit Monaten schon laufen die Vorbereitungen für das Mega- Event des Jahres, das morgen beginnt. Ein Wassersport-Festival der Extraklasse mit hoher sportlicher Note: An den insgesamt zehn Tagen werden 150 000 Besucher auf der Insel erwartet.

Für Fehmarn ist es zugleich ein riesiger logistischer Kraftakt – vor allem rund um den Burger Südstrand. Seit Montag rollt ein 40-Tonner nach dem anderen auf die Eventfläche in Burgtiefe. Insider, die das Spektakel aus St.Peter-Ording kennen, rühmen bereits einen großen Pluspunkt: Beim Aufbau der Zeltstadt kann auf Fehmarn größtenteils ein fester Untergrund genutzt werden. An der Nordsee spielte sich alles auf dem Sandstrand ab. Zuletzt stand nach einer Springflut sogar die halbe Zeltstadt unter Wasser.

„Wir sind alle in freudiger Erwartung, haben aber höchsten Respekt vor der Riesenaufgabe, die uns erwartet“, gibt Fehmarns Tourismusdirektor Oliver Behncke offen zu. Denn in dieser Größenordnung betritt die Insel Neuland. Ansonsten verfügt sie als „Hawaii des Nordens“ aber über einschlägige Erfahrungen mit Surf- oder Kite-Großveranstaltungen.

„Wir haben uns zehn Jahre an der Nordsee wohlgefühlt, sind aber mit den Regularien und Restriktionen jetzt an unsere Grenzen gestoßen. Fehmarn passt besser in die Ausrichtung unseres Events. Das ist als langfristiges Projekt angelegt“, betonte bei der Bekanntgabe des Neustarts Sven Kaatz. Für den Weltcup-Sprecher vom Hamburger Veranstalter ist es das „größte Kitesurf-Event der Welt“.

Damit alles reibungslos läuft, werden 90 Zelte und kleine Gebäude in Burgtiefe aufgebaut, darunter sogar eine mobile Polizeistation, die rund um die Uhr besetzt sein soll. Fünf Kilometer Kabel müssen verlegt werden. Strom, Wasser und vor allem Internet – allein das ist schon ein Kraftakt. Am Strand ist ein Abschnitt von rund 300 Meter für den normalen Badebetrieb gesperrt worden. Hier entstehenWettkampfzone und Testflächen. Die dortigen Strandkörbe wurden sogar für drei Wochen umquartiert.

„Rund um Burgtiefe sind wohl alle Quartiere ausgebucht“, so Behncke. Das größte Problem ist das hohe Verkehrsaufkommen. Der Verkehr soll bereits von der 1. Abfahrt der B 207 über Blieschendorf abgeleitet werden – zumal am ersten Wochenende die Burger Innenstadt wegen des Harley-Treffens gesperrt ist. Die 1400 öffentlichen Parkplätze in Burgtiefe bleiben, zusätzlich angemietet wurde eine acht Hektar große Ackerfläche in Höhe Neue Tiefe für 4000 Fahrzeuge. Behncke: „Es gibt einen Trecker-Shuttle-Service. Oder man läuft zehn Minuten von dort aus zu Fuß – in St.Peter-Ording war die Laufstrecke aber noch größer.“

Gerd-J. Schwennsen

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