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Krebs: Männer gehen selten zur Vorsorge

Oldenburg Krebs: Männer gehen selten zur Vorsorge

Ostholsteiner Männer nehmen ihre Gesundheit nach wie vor nicht so wichtig und nutzen die kostenfreien Angebote bei der Krebs-Früherkennung eher wenig.

Oldenburg. Ostholsteiner Männer nehmen ihre Gesundheit nach wie vor nicht so wichtig und nutzen die kostenfreien Angebote bei der Krebs-Früherkennung eher wenig. Wie die AOK Nordwest feststellte, ist die Inanspruchnahme im Vergleich zu 2014 (21,4 Prozent) noch weiter gesunken. Nicht einmal jeder fünfte Mann über 45 Jahren (19,9 Prozent) war im vergangenen Jahr bei der Krebs-Früherkennung. Bei den Frauen lag der Anteil zwar höher (35,9 Prozent), aber auch hier ist bei der Früherkennungsuntersuchung ab dem Alter von 20 Jahren ein kleiner Rückgang zu verzeichnen.

„Sowohl Männer als auch Frauen in Ostholstein sollten die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen. Denn wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen“, sagt AOK-Niederlassungsleiter Carsten Schmidt aus Oldenburg. Nach den derzeit aktuellsten Zahlen des Krebsregisters Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2013 insgesamt 18823 Krebs-Neuerkrankungen und 8004 Todesfälle im Land erfasst. Doch besonders Männer bleiben beharrliche Vorsorgemuffel. Oft ignorieren sie die Warnzeichen ihres Körpers und bagatellisieren Risiken.

„Aufgrund des Rollenverständnisses meiden besonders Männer häufig das Thema Krankheit und gehen bei Schmerzen oder anderen Symptomen erst viel zu spät zum Arzt“, so Schmidt. Finanzielle Gründe für das geringe Interesse an der Krebsvorsorge schieden jedenfalls aus, die Früherkennungsuntersuchungen würden von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten vollständig bezahlt.

Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Ab 50 Jahren wird auf Wunsch einmal jährlich eine Tastuntersuchung des Enddarms und ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl vorgenommen. Im Alter von 55 Jahren besteht dann die Wahlmöglichkeit: Entweder können im Abstand von mindestens zehn Jahren zwei Darmspiegelungen (Koloskopien) durchgeführt werden oder alle zwei Jahre ein weiterer Schnelltest.

LN

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