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Ostholstein Kreis genehmigt Haushalt von Heiligenhafen
Lokales Ostholstein Kreis genehmigt Haushalt von Heiligenhafen
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20:16 18.03.2016

Frohe Kunde vom Kreis Ostholstein: Die Kommunalaufsicht hat den Heiligenhafener Haushaltsentwurf für 2016 ohne Einschränkungen genehmigt. Dies teilte Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) bei der Stadtvertretersitzung mit. Die Politik hatte sich in Zusammenarbeit mit der Stadt intensiv um den Haushalt gekümmert.

Der Bebauungsplan für eine Seniorenresidenz zwischen Dazendorfer und Lütjenburger Weg soll beschleunigt aufgestellt werden. Dies beschloss die Politik mit 11:8 Stimmen. SPD und Grüne hätten gern einen Vorhaben bezogenen B-Plan aufgestellt, um zum Wohle der Stadt noch Einfluss nehmen zu können. Bürgermeister Müller erklärte in Richtung SPD und Grüne: „Nun wird dem Wunsch auf Wohnraum Rechnung getragen und es gibt immer noch Stimmen, die ein solches Verfahren verzögern wollen. Damit vertreiben wir Investoren.“ Dem entgegnete Dr. Theo Siebel (SPD): „Wir wollen nichts verhindern, aber wir möchten gern im Gespräch mit dem Investor bleiben.“ CDU, BfH und FDP sahen die Vorplanungen des privaten Investors sowie die optische Gestaltung der Gebäude als ausreichend und gut an, so dass sie für das beschleunigte Verfahren wie im Beschlussvorschlag votierten. Der Investor möchte 20 Wohneinheiten schaffen mit 80 Pflegeplätzen. Auch der Ausbau von Aldi, Edeka und Famila wurde durch die Stadtvertretung auf den Weg gebracht.

Einstimmig hat sich die Stadtvertretung zum Thema Freizeitangelverbot im Naturschutzgebiet Belt (LN berichteten) ausgesprochen. Tenor der Stadt: Nein zum Angelverbot. Die Stadt investiert weiter in die Wiederherstellung des Strandes am Steinwarder, übernimmt 50 Prozent der Kosten oder maximal 80000 Euro.

Bürgermeister Müller teilte ferner mit, dass es für das neue Schuljahr 50 Anmeldungen in der Warderschule gebe, acht mehr als vor einem Jahr. Diese Tendenz sei sehr erfreulich für den Schulstandort.

Müller bedauerte dagegen, dass es zu wenige Anmeldungen für die Aktion „Saubere Landschaft“ an diesem Sonnabend gegeben hatte. 40 Vereine wurden von der Stadt angeschrieben, die Resonanz fiel ernüchternd aus. Die Grünen aus Heiligenhafen äußerten sich hierzu nicht.

In der Einwohnerfragestunde thematisierte Klaus Bahn erneut die Verkehrssituation in der Bergstraße, wo im Winter eine Frau tragisch zu Tode kam. „Warum ist nicht das Thema ,Geschwindigkeitskontrolle in der Bergstraße‘ auf der Tagesordnung?“ Ihm sei das zugesichert worden. Antwort: Daran werde gearbeitet. Bahn zu den LN: „Ich werde das Thema nicht aus den Augen verlieren.“

Am Ende der Sitzung erklärte Bürgervorsteher Gottfried Grönwald (BfH): „Ich bin bereit, mich künftig für eine bessere Kommunikation zwischen Politik und Stadt einzusetzen, damit die Außendarstellung Heiligenhafens in ein positiveres Licht rückt.“

Von Peter Mantik

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