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11:43 29.01.2019
Ein Mordsvergnügen: Die Laienspielgruppe Westfehmarn mit ihrem Vierakter, in dem das Damentrio mit Sieglinde Koehn, Monika Rühmann und Gonda Prüß (v. l.) den Gärtner (Ronald Menning) engagiert, um ihre Männer „abzumurksen“. Quelle: Michael Kirchner
Fehmarn

Ein Mordsvergnügen im wahrsten Sinne des Wortes servieren in dieser Spielsaison die Darsteller der Laienspielgruppe Westfehmarn unter der Regie von Dirk Westphal. In der plattdeutschen Komödie „Dode Kierls sün Frugensglück“ (Tote Männer sind Frauenglück) planen drei alte Schulfreundinnen, sich ihrer Ehemänner zu entledigen, um mit deren Geld ein Leben in Saus und Braus führen zu können.

Die Frauen engagieren dazu den Gärtner Phillip, der jedoch die niederträchtigen Pläne durchschaut und zu einer List greift. Es gibt haarsträubende Turbulenzen, wobei besonders das bewährte Hauptdarstellertrio mit Sieglinde Koehn, Monika Rühmann und Gonda Prüß zur Hochform aufläuft. Bei der Premiere in der Grundschule Burg am Wochenende hagelte es Lachsalven und Beifall.

Weitere Aufführungen von „Dode Kierls sün Frugensglück“ sind am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. Februar, um 16 Uhr in der „Hansekogge“ im IFA-Hotel Burgtiefe und am Sonntag, 3. März, um 16 Uhr im Veranstaltungsraum des Tourismus-Service Fehmarn in Burgtiefe geplant.

Inszenierung eines 500. Falles

Mysteriöse Vorgänge gibt es auch in der plattdeutschen Kriminalkomödie „De Akte Hannibal“ in drei Akten von Stefan Taphorn, gespielt von der Theatergruppe der St. Mariengilde Landkirchen. In dem Stück liebt Kriminalkommissar Johannes Diekmann nichts mehr als seine Ermittlungsarbeit. Nun geht er in Rente und seine Frau Marianne freut sich, nach mehr als 20 Jahren endlich einmal mit ihrem Mann in Urlaub fahren zu können.

Doch der Kommissar möchte aber noch ein letztes Verbrechen aufklären, denn dann hat er seinen 500. Fall gelöst. Da ihm als Rentner keine neuen Fälle mehr zugewiesen werden, gräbt er die schon verstaubte und schier unlösbare uralte Akte „Hannibal“ aus, um den Fall endlich zu lösen. Der ersehnte Urlaub rückt in weite Ferne. Um Johannes von seinem Vorhaben abzubringen und die Reise doch noch zu retten, inszenieren seine Frau Marianne, Tochter Christine und Schwager Alfons Böttcher einen neuen Fall. Haarsträubende Verwicklungen sind die Folge.

Die „Akte Hannibal“ wurde bereits an zwei Nachmittagen im Saal des Gasthauses Petersen in Landkirchen gezeigt. Der nächste Auftritt der Theatergruppe findet am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. Februar, um 16 Uhr im Gasthof Meetz in Bannesdorf statt.

Michael Kirchner

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