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Ostholstein Kriterien für Seebrücke vorgestellt
Lokales Ostholstein Kriterien für Seebrücke vorgestellt
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22:14 07.05.2016

Für eine mögliche neue Seebrücke in Timmendorfer Strand gibt es offenbar schon allerlei Vorstellungen innerhalb der Kommunalpolitik. Vor der nächsten Sitzung des Tourismusausschusses (Dienstag, 10. Mai) sind im Rats- und Informationssystem der Gemeinde die Kriterien veröffentlicht worden, die die Mitglieder des nichtöffentlich tagenden Arbeitskreises für „touristische und gemeindliche Belange“ zusammengetragen haben. Im Ausschuss sollen der Vorlage zufolge dann die Kriterien für den „Wettbewerb Maritim-Seebrücke“ festgelegt werden.

Gesucht wird ein adäquater Ersatz für die derzeitige, 272 Meter lange Seebrücke nahe des Maritim-Seehotels, die 1976 eingeweiht wurde und als marode gilt. Den Unterlagen zufolge sind sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe darüber einig, dass die neue Brücke Anlegestellen für Bäderschiffe sowie An- und Ablegestellen für Segel- und Motorboote bieten und auch im Winter nutzbar sein soll.

Gastronomie auf der Brücke ist nicht vorgesehen, Trauungen sollen dort aber möglich sein. Gewünscht wird außerdem ein Beleuchtungskonzept. Bislang keine Mehrheit gefunden haben diese Aspekte:

Tagesliegeplätze, Bademöglichkeit sowie Boots- und Surfbrettvermietung. In puncto Design werden die Stichworte „Seepferdchen“, „barrierefrei“, „Badeleiter“ und „Leitmotiv Welle“ aufgeführt.

Offen scheint, ob innerhalb des Wettbewerbs auch ein bestimmter Kostenrahmen vorgegeben werden soll. In der Vorlage wird eine Orientierung an den Kosten für die Seeschlösschen-Brücke (2,7

Millionen Euro) und für die Niendorfer Seebrücke (1,9 Millionen Euro) empfohlen. Für die Planung der neuen Seebrücke sind 100000 Euro in den diesjährigen Haushalt gestellt worden.

Laut Tagesordnung der heutigen Ausschuss-Sitzung, die um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses beginnt, soll über den Kriterienkatalog öffentlich diskutiert und abgestimmt werden, ebenso wie über das Gesamtkonzept zur Ortsentwicklung, zu dem ein CDU-Antrag vorliegt. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung soll es dann um das Eissport- und Tenniscentrum (ETC) gehen beziehungsweise um zwei Präsentationen: Vorgestellt werden offenbar Grundstücke für einen „eventuellen Neubau einer Multifunktionshalle“ sowie eine „Quartiersentwicklung“ des jetzigen ETC-Geländes. latz

LN

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