Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Kuh vom Blitz erschlagen
Lokales Ostholstein Kuh vom Blitz erschlagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:26 23.08.2016
„,Paula‘ lag auf der Erde, und neben ihr stand ihr Kälbchen.“  Quelle: Latzel
Anzeige
Ahrensbök/Curau

Verlust für den Hof Steindamm, die Nutztier-Arche in Ahrensbök: Kuh „Paula“ wurde während des Unwetters in der Nacht zum Sonntag im Curauer Moor vom Blitz getroffen und starb. Das Dexter-Rind war „unsere prämierte Stamm-Mutter“, sagt Arche-Betreiber Thorsten Heide.

 

Überlebte das Gewitter nicht: Dexter-Rind „Paula“. Quelle: S. Latzel

Er habe am Sonntag nach den Tieren gesehen, so Heide, die auf einem Areal im Curauer Moor stehen. „,Paula‘ lag auf der Erde, und neben ihr stand ihr Kälbchen.“ Das verendete Rind – „Paula“ wurde sechs Jahre alt und war erneut trächtig – sei auf einen Anhänger geladen und zum Abdecker gebracht worden, berichtet Heide. „Danach haben wir den Anhänger gründlich gereinigt und desinfiziert – eigentlich kann ihm kein Geruch von ,Paula‘ mehr anhaften.“ Dennoch seien drei Stiere zum Anhänger gelaufen, als er ihn wieder zur Koppel brachte, erzählt Heide. „Die Stiere haben am Anhänger geschnüffelt – und seither stehen sie dort und brüllen, während ihnen das Wasser aus den Augen läuft.“

Vierbeinige Tiere sind bei Gewitter generell besonders gefährdet: Schlägt ein Blitz in den Boden ein, bildet sich ein Spannungsfeld. Die Spannung, die sich unter Umständen auf einen Körper überträgt, ist umso größer, je weiter Füße oder Hufe auseinander stehen.

 latz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige