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Ostholstein Kulturerbe Orgel: Freude in Oldenburg
Lokales Ostholstein Kulturerbe Orgel: Freude in Oldenburg
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15:02 14.03.2018
Zwei vom Förderverein finanzierte Instrumente wurden den Jungbläsern des Posaunenchores übergeben (Bild links). Nach zwölf Jahren als Vorsitzender wurde Dr. Hans Helge Hoßfeld (kl. Bild, links) mit Blumen verabschiedet. Quelle: Fotos: Hfr
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Oldenburg

Der Orgelbau-Sachverständige Hans-Martin Petersen kommt auf Einladung des Oldenburger Orgelbauvereins in die Stadt. Der Vorsitzende Dr. Rolf Olderog und Organist Matthias Voget freuen sich deshalb gleich zweifach: über den Besuch Petersens und die Entscheidung der Unesco.

„Wir in Oldenburg sind ganz besonders glücklich, dass diese Unesco-Entscheidung zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, an dem wir in Oldenburg mit dem Aufbau unserer neuen Orgel in St. Johannis beginnen und jetzt schon Vorbereitungen für die feierliche Weihung unserer Orgel am 1. Advent 2018 treffen“, sagt Olderog. Die Orgel als „Königin der Instrumente“ habe durch die Unesco ihre Krönung erfahren.

Die Aufnahme in die Welterbeliste würdige die Bedeutung dieses über Jahrhunderte in Deutschland gewachsenen Erbes. „Die Orgel ist tief verwurzelt in die deutsche Kultur. Jede Orgel ist einzigartig und hat eine ganz individuelle Beziehung zur Kirche oder zum Konzertsaal, in dem sie erklingen soll“, sagt Voget. Sie sei ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Technik und Klang, es gehe um Feinmechanik wie bei einem Uhrenwerk, aber auch um Hightech.

Das Thema beschäftigte auch die Besucher des Gottesdienstes am vergangenen Sonntag. Dort wurde dem scheidenden Vorsitzenden des Fördervereins für Kirchenmusik, Dr. Hans Helge Hoßfeld, für sein langjähriges Engagement gedankt. Nach zwölf Jahren als Vorsitzender gab er nun sein Amt ab, ebenso wie der stellvertretende Vorsitzende Manfred Becker. Bei der Jahresversammlung wurden die neuen Vorsitzenden, Kirsten Hettenhausen und Stephan Löblein, gewählt. Als erste öffentliche Amtshandlung konnten dem Posaunenchor zwei durch den Förderverein finanzierte Instrumente übergeben werden, die nun der Ausbildung des Nachwuchses dienen sollen. Die Jungbläser konnten damit sogleich ihr bereits erworbenes Können beweisen und spielten zusammen mit dem Gesamtchor das Schlussstück des Gottesdienstes.

lg

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