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Ostholstein Kulturzentrum: Neue Alternative in der Prüfung
Lokales Ostholstein Kulturzentrum: Neue Alternative in der Prüfung
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20:15 02.06.2016

Der Bau eines Bildungs- und Kulturzentrums beschäftigt die Politik und Verwaltung in Heiligenhafen weiter. In der Sitzung des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten wurde dieser Tagungspunkt zwar von der Agenda gestrichen, dennoch gibt es Neuigkeiten.

Das neue Kulturzentrum hat einen bereits bestehenden Förderbescheid über 750000 Euro und sollte im ersten Entwurf circa 2,0 Millionen Euro kosten. Nach Gesprächen und Diskussionen mit Vereinen und Verbänden sollte auch eine zweite – etwa 2,6 Millionen Euro teure – Variante politisch besprochen werden. Zusätzlich wurde hierfür von der Verwaltung eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse gefordert, die Grundlage für eine Entscheidung in der Stadtvertretung am Donnerstag, 23. Juni, sein sollte. Doch nun könnte sich nochmals alles verändern. Gerd Panitzki (Grüne) stellte den Antrag zu überprüfen, ob es nicht anstelle eines Bildungs- und Kulturzentrums möglich sei, im ebenfalls in der Planung bestehenden Gilde-Komplex Räumlichkeiten zu bekommen. Gegründet werden soll zur Beantwortung dieser Frage ein Arbeitskreis aus Stadtvertretern und Verwaltung. Zusätzlich könnten weitere Fördergelder für die Stadt abrufbar sein. Stadtmanagerin Sandra Hamer erklärte: „Wir haben eventuell die Chance, aus dem Städtebauförderprogramm zusätzliche Mittel zu bekommen.“ Dies wird den Kostenaufwand für die Stadt nochmals erträglicher gestalten. Also: Gilde oder Eigenbau?

Themawechsel: Als Empfehlung für die Stadtvertretung wurde einstimmig die Einstellung einer zusätzlichen Fachkraft für die Offene Ganztagsschule beschlossen. Am 7. Juni (19 Uhr) tagt der Wirtschaftsausschuss, am 9. Juni (19.30 Uhr) der Stadtentwicklungsausschuss sowie am 13. Juni um 17 Uhr der Hauptausschuss (alle Rathaus).

pm

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