Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Kulturzentrum: Welche Variante soll es werden?
Lokales Ostholstein Kulturzentrum: Welche Variante soll es werden?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:26 19.05.2016
Eingerahmt von Bürgermeister Heiko Müller (l.) und Architekt Jan Gollus: Verwaltungmitarbeiter und Vertreter der Vereine. Quelle: Marc R. Hofmann

Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) lud Vertreter der Vereine und Verbände der Warderstadt zu einem Umtrunk in den Innenhof des Rathauses. Zur Debatte stand das geplante Bildungs- und Kulturzentrum an der Wendstraße (die LN berichteten mehrfach). Mehr als 50 Bürger kamen, die auf einem Fragebogen den Raumbedarf ihrer Vereine eintragen sollten, um ein tragfähiges Nutzungskonzept erstellen zu können.

Unter ihnen auch Stephan Aschmann vom Seefahrerverein: „Ich bin für ein Kulturzentrum, habe aber noch keine Vorstellung davon, ob wir wirklich die größere Variante brauchen.“ Beate Bock und ihr Mann Armin, jeweils Vorsitzende des Vereins Museumshafen und -schiff, sprachen sich hingegen klar für die größere Variante aus: „Bei einem 300 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal braucht man auch passende Nebenräume.“ Die Volkshochschule Heiligenhafen würde sich ebenfalls über mehr Platz freuen, gerade weil die bisherigen Räume in der Schule tagsüber häufig nicht nutzbar seien. Ob die VHS für die Räume dann auch bereit sei, Miete zu zahlen, blieb jedoch strittig. Dazu Rainer Haag, Vorsitzender des Volkshochschul-Vorstandes: „Für mich muss die Stadt Heiligenhafen Hauptnutzer sein“. Die VHS sei aber bereit, ein solches Gebäude „mit Leben“ zu füllen, so der promovierte Chemiker.

Für den Bürgermeister steht hingegen fest, dass die Stadt die Gunst der Stunde aus niedrigen Zinsen und einer Förderung in Höhe von 750 000 Euro nutzen sollte, um sich fit für die Zukunft zu machen.

Das hieße einerseits, gestiegenen Ansprüchen des Tourismus’ gerecht zu werden, aber gleichzeitig auch der alternden Bevölkerung einen erreichbaren Treffpunkt zu bieten. Ihm schwebe ein „Ohnsorg-Theater im Kleinformat“ vor. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Sitzungsvorlage auf knapp 2,6 Millionen Euro, die kleinere Variante wäre etwa 400000 Euro billiger. Im Anschluss fand eine Begehung des Areals statt. hof

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zehn Betrieb im Kreisnorden machen beim „Tag des offenen Hofes“ mit – Allein in Vadersdorf auf Fehmarn sind sechs Höfe dabei.

19.05.2016

Schüler stellen ihre Handarbeiten aus.

19.05.2016

Der Chor des Küstengymnasiums Neustadt unter Leitung von Maren Rühle präsentiert das Musiktheaterstück „Banditen“. Die Aufführungen finden am Dienstag, 24. Mai, Donnerstag, 26.

19.05.2016
Anzeige