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Ostholstein LGS: Der Countdown läuft
Lokales Ostholstein LGS: Der Countdown läuft
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21:23 20.01.2016
Mit Tulpen und Tortenstückchen wurden gestern die Wochenmarktbesucher überrascht. Aktiv dabei waren die LGS-Geschäftsführer Martin Klehs und Bernd Rubelt, „Käpt'n Eu“, die amtierende Bürgervorsteherin Margret Möller, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz und Torten-Spender Holger Pulvermann. Quelle: Manuela Boller

Die 100-Tage-Marke bis zur Eröffnung der Landesgartenschau (LGS) in Eutin ist geschafft. „Wir befinden uns auf der Zielgraden, freuen uns und sind sehr motiviert“, strahlten die beiden LGS-Geschäftsführer Martin Klehs und Bernd Rubelt. Gemeinsam mit der amtierenden Bürgervorsteherin Margret Möller, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, dem Maskottchen „Käpt‘n Eu“

und Stadtcafé-Betreiber Holger Pulvermann ließen sie gestern die Begeisterung auf Wochenmarktbesucher überspringen. Dazu diente das gemeinschaftliche Verteilen von Tulpen und Tortenstückchen. Das LGS-Marzipanbackwerk wurde von Pulvermann gesponsert, der bei der LGS auch in der Showküche mit von der Partie sein will.

99 Tage vor dem offiziellen Start hatten sich die Macher vorgenommen: Den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, für die Gartenschau als Riesenchance für Eutin werben und ein positives Klima verbreiten. „Das ist nämlich auch eine Art der Willkommenskultur, wenn unsere Besucher merken, dass es hier viele freundliche Menschen gibt“, so Klehs. Die „Old Buddies Jazzband“ aus Blekendorf sorgte für die musikalische Umrahmung.

Gut voran geht es im Seepark, der pünktlich zur Gartenschau in einen modernen Freizeitbereich für alle Generationen umgestaltet wird. Dort wurde gestern in Richtung Stadtbucht das erste Spielgerät auf dem künftigen Kleinkinderspielplatz aufgestellt: das große Abenteuerschiff. Knapp acht mal drei Meter misst die Holzkonstruktion, die das Berliner Landschaftsarchitektur-Büro „a24“ extra für Eutin entworfen hat. „Es ist kein Spielschiff, wie man es kennt, sondern ein abstraktes Schiff, das an eine Papierfaltung erinnert“, erläuterte Maren Jeschke von „a24“ zusammen mit LGS-Daueranlagen-Projektleiter Christian Kamer. Gebaut wurde das ungewöhnliche Schiff von der Brandenburger Firma „Zimmer.Obst“, ein Spezialist für Spielraumgestaltung. Kleine Kinder werden ihre Freude daran haben, führt doch ein Tunnel durch den Rumpf. Dazu hat es Rutschen, Steigleisten, Seile und einen Sand-Aufzug an Bord.

Der türkisfarbene Spieldampfer ist quasi das Flaggschiff vom „Spielband Süd“. Im Geleit werden noch weitere Geräte wie Balancierbalken, Schaukeln, Sitzelemente oder eine Wackelwanne aufgestellt. Auf dem „Spielband Süd“ soll es ruhiger zugehen. Größere Kinder und Erwachsene können sich hier an Outdoor-Fitnessgeräten ertüchtigen, Boule, Schach oder Tischtennis spielen. Turbulenter wird es auf dem „Spielband Nord“ weiter hinten im Park zugehen. Hier entsteht ein „Wackelwald“ mit hängenden Baumhäusern. Anlagen für Beachvolleyball, Basketball, ein Bolz- und ein Feuerplatz zum Grillen gehören ebenfalls zum Angebot. Alle Spielbereiche wurden auf Basis des LGS-Jugendworkshops entwickelt. Rund 600 000 Euro werden dafür verbaut. Der Freizeitpark bleibt auf Dauer stehen. bol/pet

LN

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