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Ostholstein LLUR wartet jetzt auf die Landesplanung
Lokales Ostholstein LLUR wartet jetzt auf die Landesplanung
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20:31 14.11.2016

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) bestätigt, dass aus Bosau das gemeindliche Einvernehmen zum Bau von fünf Windkraftanlagen bei Hutzfeld eingegangen sei. Damit hänge die Entscheidung über eine Ausnahmegenehmigung nunmehr von der Landesplanung in Kiel ab, sagte Sprecher Martin Schmidt auf Anfrage.

Cornelia Frerichs, Sprecherin der Bürgerinitiative (BI) Gegenwind Bosau, erklärte unterdessen, sie habe Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt nicht der Lüge beschuldigt. „Dem ist nicht so. Zwar ist es für mich offenkundig, dass hier mit Unwahrheiten gearbeitet wurde, dies aber direkt dem Bürgermeister persönlich zuzuschreiben, liegt mir fern“, schreibt Frerichs in einer Richtigstellung. Der Vorwurf der Lüge sei ihr unterstellt worden.

Frerichs hatte jedoch am Freitag eine Pressemitteilung zur Entscheidung des Bürgermeisters so eingeleitet: „Hilfe, was sollen wir tun? Wir wissen, dass das gelogen ist – er muss sein gemeindliches Einvernehmen nicht geben – er darf das (höchstwahrscheinlich) sogar gar nicht ohne weitere Legitimation durch das überhaupt nicht!“ Auch dieser letzte, etwas verunglückte Satz ist wörtlich wiedergegeben.

Mit dem Vorliegen des gemeindlichen Einvernehmens sei eine Vorbedingung für den Fortgang des Verfahrens erfüllt, erläuterte LLUR-Sprecher Schmidt. Die zweite sei, dass die Landesplanung eine Ausnahmegenehmigung erteile. Im Oktober 2015 hatte die Landesplanung keine Ausnahme zugelassen und dies unter anderem damit begründet, dass das Plangebiet für die Rotoren in einem Naturpark liege und zudem ein Schwerpunktbereich für den Tourismus sei. pet

LN

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