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Ostholstein Landfrauen feiern Erntedank mit Gesang und Vorträgen
Lokales Ostholstein Landfrauen feiern Erntedank mit Gesang und Vorträgen
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20:12 05.10.2017
Der Chor der Neustädter Landfrauen sorgte für den musikalischen Rahmen während der Erntedankfeier.

Für Begeisterung sorgten auch die Auftritte der Lütten von der Kindertagesstätte Am Binnenwasser mit ihrem Singspiel der Kindergruppe KiBi und ihren Liedern sowie der Neustädter Volkstanzkreis. Den Festvortrag hielt Hubert Frahm über Theodor Storm.

Zu einer Erntedankfeier trafen sich die Mitglieder des Landfrauenvereins Neustadt und ihre Gäste aus dem Kreisgebiet im „Alten Kuhstall“ von Mariashagen. Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Landfrauen-Chor Neustadt unter der Leitung von May Stoelk-Gärtner.

Die erste Vorsitzende des Landfrauenvereins begrüßte Klaus-Dieter Blanck vom Kreisbauernverband Ostholstein. „Durch die Wettersituation haben wir in der Landwirtschaft ein schwieriges Jahr“, so Blanck. Aber diese lebe nun einmal mit, in und von der Natur. Beim Erntedank sollte auch anerkannt werden, dass Deutschland die nachhaltigste Landwirtschaft der Welt betreibe. Der Wert der Nahrung werde in unserer Gesellschaft dank der ständigen Verfügbarkeit allerdings zu gering geschätzt. Blanck schloss mit dem Satz: „Lassen wir uns auf dem Land nicht unterkriegen.“

Den Festvortrag hielt Hubert Frahm über das Leben und Wirken des Schriftstellers Theodor Storm. Ein bewegter Lebenslauf mit zahlreichen Höhen und Tiefen war dem 1817 geborenen Schriftsteller bestimmt. Storm war mit allen Dichtern und Schriftstellern seiner Zeit bekannt. 1930 sagte Thomas Mann: „Storm ist ein Meister und er wird es bleiben.“ Und auch in heutiger Zeit, so Frahm, erfreue sich Storm großer Wertschätzung. Der Schriftsteller war im Hauptberuf Anwalt. Er engagierte sich in der schleswig-holsteinischen Freiheitsbewegung, bekam Ärger mit den Dänen, ging nach Preußen und nachdem Schleswig-Holstein preußisch war, wieder zurück nach Husum. Frahm: „Mit unserem Kreis ist Theodor Storm durch seine Novelle ,Hans und Heinz Kirch’, die in Heiligenhafen spielt und Schuld und Sühne zum Thema hat, eng verbunden.“ Storm starb 1888 in Hanerau-Hademarschen. Beatrix Spiegel (SPD), stellvertretende Bürgervorsteherin in Neustadt, überbrachte die Grüße der Stadt. „Ich bin beeindruckt von der Frauenpower, die hier im Saal versammelt ist“, so Spiegel. Sie dankte den Landfrauen für ihre ehrenamtliche Arbeit. Grußworte kamen von Else von Ludowig, Vorsitzende des Kreis-Landfrauen- Verbands ebenso wie von Pastorin Sarah Lotzkat aus Neustadt. Recht lebhafte Gespräche gab es unter den Landfrauen und ihren Gästen während der Kaffeetafel.

Von Gunter Lothert

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