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Ostholstein Langes Warten auf eine neue Regionalmanagerin
Lokales Ostholstein Langes Warten auf eine neue Regionalmanagerin
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20:21 04.08.2016
Elisabeth Rehnen: Die Stadtplanerin bleibt im Fachbereich Bauen und Häfen tätig. Sie ist dort zuständig für die feste Beltquerung, ist Ansprechpartnerin für Bürger.

Sie haben Spuren hinterlassen – weit über die Insel hinaus. Und Orientierung gegeben, wo immer das komplexe Thema feste Beltquerung Fragen aufwarf. Erst Mona-Babette Walkenhorst, danach Dr. Johanna Heitmann. Doch seit dem 1. Juli ist die Stelle der Regionalmanagerin im Burger Rathaus vakant.

Beate Burow: Sie leitet die Geschäftsstelle des Umweltrates Fehmarn, betreut die „FeLoFa“-Partnerschaft mit den dänischen Nachbarinseln Lolland und Falster.

„Angedacht war eine andere Lösung.“Jörg Weber,

Bürgermeister

Eigentlich gab es eine Interims-Lösung bis zum Jahresende mit Elisabeth Rehnen und Beate Burow. „Doch dieses Modell funktioniert nicht wie angedacht“, gesteht Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber (SPD) ein. Das liegt aus seiner Sicht an internen Entscheidungen innerhalb der Verwaltung. Und an den Vorgaben vom Land.

Konkret: Die Stelle läuft zum Jahresende aus. Es gibt zwar Signale aus Kiel, dass es für das Regionalmanagement eine dreijährige Anschlussfinanzierung geben könnte. Doch die Entscheidung darüber fällt nicht vor Oktober. „Eine unglückliche Situation“, beklagte Weber bereits Dienstagabend öffentlich im Hauptausschuss Fehmarn: „Deshalb ist unsere Regionalmanagerin auch abgesprungen, weil es keine Sicherheit gab.“

Die Stadt Fehmarn muss jetzt abwarten, ob es eine Förderzusage aus Kiel gibt. Weber gestern: „Wenn wir dürfen, werden wir ausschreiben.“ Realistisch sei dann eine Nachbesetzung im März oder April 2017. Ähnlich zeitverzögert vollzog sich 2014 der Wechsel von Walkenhorst zu ihrer Nachfolgerin Heitmann, die im Februar starten konnte, da sie frisch von der Uni kam.

Der vorzeitige Wechsel von Heitmann in diesem Sommer ins Bundesverkehrsministerium nach Berlin sorgte für gravierende Nachbesetzungs-Probleme. „Eine Ausschreibung nur für sechs Monate war natürlich unrealistisch. Ebenso eine komplette Freistellung einer Mitarbeiterin, deren Stelle ich, so das Ministerium, direkt hätte nachbesetzen müssen“, so Weber. Der ersten Euphorie, eine interne Zwischenlösung gefunden zu haben, folgte schon nach wenigen Tagen die große Ernüchterung bei allen Beteiligten.

Offiziell hat die Stadt Fehmarn damit keine Regionalmanagerin mehr. Dabei sollte Rehnen eigentlich ab Juli mit einer halben Stelle (19,5 Stunden) starten, sie hatte diese Lösung selbst angeboten.

Tatsächlich übernimmt die Stadtplanerin den fachlichen Teil für den Komplex Beltquerung jetzt von ihrer Stelle im Fachbereich Bauen und Häfen aus. Zudem ist sie Ansprechpartnerin für die Bürger.

Andere Aufgaben im Bauamt würden für das nächste halbe Jahr umverteilt, so Weber.

Die Aktionen im Rahmen der „FeLoFa“-Inselpartnerschaften mit Lolland und Falster soll Beate Burow vom Umweltrat betreuen (mit vier Stunden pro Woche). Und die Außentermine in Sachen Belttunnel? „Die übernehme ich“, so Weber: „Ich bin sowieso immer da.“ Dienstagabend hielt er im Hauptaussschuss daher auch den Monatsbericht zum Belttunnel.

Gerd-J. Schwennsen

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