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Ostholstein Leichte Orientierungsprobleme beim Wald- und Wellenlauf
Lokales Ostholstein Leichte Orientierungsprobleme beim Wald- und Wellenlauf
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00:00 16.10.2012
Start für die Teilnehmer des Eichenlaufs über 10,3 Kilometer: mit der Startnummer 1 der spätere Sieger Achim Baumgarth.
Ostholstein

Für Läufer und Nordic Walker gibt es offenbar kein schlechtes Wetter. So zählte der Wald- und Wellenlauf trotz Dauerregens und matschigen Wegen 230 Teilnehmer. Obwohl es bis kurz vor dem Start ausgiebig geschüttet hatte, kamen die Sportler aus dem gesamten norddeutschen Raum eigens zu diesem familiären Laufereignis. „Das ist unsere bislang beste Teilnehmerzahl“, sagte Heiko Behrens vom Tourismus-Service erfreut. Er moderierte die Veranstaltung. In sechs Wettbewerben gingen die Freizeitsportler an den Start. Zuerst wurde der Halbmarathon über 21,1 Kilometer gestartet. Mit Dennis Mehlfeld vom Lübecker SC ging der Sieger des dortigen City-Laufs an den Start. Als den „schnellsten Mann aus Schleswig-Holstein“, kündigte Behrens den Lübecker denn auch an. Mehlfeld wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und siegte mit einer starken Zeit von 1:08,38 vor seinem Vereinskollegen Klaus Matthiensen. Es war die gelungene Generalprobe für den Frankfurt-Marathon. Hanno Höper vom TSV Lensahn wurde Fünfter und damit bester Teilnehmer aus Ostholstein. Erstmalig wurde auch die 305 Meter lange Erlebnis-Seebrücke in die Halbmarathon-Strecke eingebaut. Auch der Sieger des Eichenlaufs, der über 10,3 Kilometer führte, kommt aus Lübeck: Achim Baumgarth vom LBV Phönix. Ein Duell unter Arbeitskollegen lieferten sich Dirk Peter Ulrich (SpVgg Putlos) und Stefan Grell (TSV Lensahn) vom Autohaus Berg in Oldenburg. Beide blieben deutlich unter einer Stunde und landeten damit im Mittelfeld – Ulrich hatte die Nase am Ende etwas vorn. „Eine gute Strecke“, lobte Dirk Peter Ulrich nach dem Lauf. „Mitunter matschig, aber auf dem Waldboden konnte man dennoch gut laufen.“Einige Irritationen gab es bei den Läufern der 5,5-Kilometer-Strecke. Sportler aus der Spitzengruppe verpassten eine Abzweigung und liefen weiter geradeaus, bis sie den Irrtum bemerkten. Ein Teilnehmer sprach von nicht vorhandenen Streckenposten und fehlenden Hinweisschildern, so dass sich viele Athleten verlaufen und somit viel Zeit verloren hätten. Zu dieser Problematik erklärte Heiko Behrens: „Von 230 Teilnehmern haben sich drei bei mir gemeldet und von Orientierungsschwierigkeiten berichtet. Allerdings muss ich sagen, dass alle Streckenposten dort waren, wo sie hingehörten, wir außerdem mehr als 250 Schilder im Einsatz hatten und auch Kreidepfeile.“ Grundsätzlich sei es auch nicht immer leicht, den Läufern den rechten Weg zu weisen, weil viele beispielsweise mit Knopf im Ohr unterwegs seien oder derart konzentriert liefen, dass sie kaum etwas von außen mitbekämen. Selbstkritisch zeigte sich Behrens in einem anderen Punkt. „Bei unseren beiden Nachmeldern im Halbmarathon hätte noch ein roter Pfeil auf die Startnummern gemusst. Dadurch gab es leichte Irritationen, die aber nicht ins Gewicht gefallen sind.“ Um den Charakter als Volkslauf abzurunden, gab es den Nordic- Walking-Cup und zwei Wettbewerbe für Kinder. Marvin Prust (Jahrgang 2001) von Eutin 08 siegte über die Orka-Meile. Konrad Lunau (Jahrgang 2006) wurde beim Delfin-Lauf Dritter und so bei den Drei- bis Sechsjährigen bester Teilnehmer aus dem Kreis Ostholstein. Der Termin für den 10. Kellenhusener Wald- und Wellenlauf steht auch schon fest: 20. Oktober 2013. Dann hoffentlich ganz ohne Irritationen.

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