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Leuchtendes Willkommen auf der Brücke

Timmendorfer Strand Leuchtendes Willkommen auf der Brücke

15000 Euro wurden in Beleuchtung des Niendorf-Schildes investiert. Beim Timmendorfer Strandpark drängt unterdessen die Zeit.

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Unter den Tagesordnungspunkt „Ausführung der Beschlüsse“ fiel auch das frisch installierte Ortsschild auf der Niendorfer Seebrücke. Es verfügt über LED-Beleuchtung und hat 15000 Euro gekostet.

Quelle: S. Latzel

Timmendorfer Strand. Unverhofft ist der Alte Kurpark von Timmendorfer Strand bei der jüngsten Sitzung des Tourismusausschusses am Dienstagabend in den Fokus gerückt — nachdem das Areal zwischen Berg- und Wohldstraße im Zuge der engagiert geführten Debatte um die Neugestaltung des Strandparks (der vormals Neuer Kurpark hieß) ein wenig in Vergessenheit geraten war. „Für die Bürger ist der Alte Kurpark aber ein sehr wichtiges Thema“, betonte Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) während der Sitzung.

Sie sei in den vergangenen Monaten häufig auf den schlechten Zustand der Anlage angesprochen worden. „Die Bergstraße wurde hergerichtet, die Hecke entfernt“, so Kara. „Der Blick auf den Alten Kurpark ist also frei — doch der Park selbst sieht nicht gut aus. Das können viele Bürger nicht nachvollziehen.“ Oft werde gefragt, warum sich die Kommunalpolitik derzeit ausschließlich mit dem Strandpark beschäftige. Die Umgestaltung des Alten Kurparks sei noch unter der „alten“ Gemeindevertretung beschlossen worden, erklärte Ausschuss-Mitglied Udo Halenza (CDU) dazu. Die „neue“ Vertretung, die sich nach der Wahl 2013 gebildet hatte, habe sich jedoch darauf geeinigt, dass der Strandpark zunächst wichtiger sei. „Lassen Sie uns jetzt nicht die alten Pläne hervorholen“, meinte Halenza.

Was die Umgestaltung des Strandparks — und damit die Einrichtung von Gastronomie in der zur Trinkkurhalle gehörenden Wandelhalle — betreffe, müssten Politik und Verwaltung jetzt auf die Tube drücken, mahnte Tourismuschef Joachim Nitz, „wenn das alles 2017 umgesetzt werden soll“. Die Bauleitplanung werde mindestens ein Jahr dauern, sagte er. Der Ausschuss beauftragte daraufhin den Kurbetrieb, genauer: dessen Leiterin Gesine Muus, mit der Entwicklung eines „Masterplans“. In dem „Gesamtkonzept Strandpark“ soll demnach auch die neue Seebrücke berücksichtigt werden. Diese soll die marode Maritim-Seebrücke ersetzen, für die Planung sind 100000 Euro in den Haushalt 2016 gestellt worden.

Die Ausschuss-Mitglieder diskutierten zudem über die neuen Schilder, die für Gesamtkosten von 55000 Euro an sämtlichen Strandzugängen in Timmendorfer Strand und Niendorf aufgestellt werden sollen. Sie sind ockerfarben, an 2,20 Meter hohen Stahlpfosten montiert und haben eine Leiste mit verschiedenen Service-Symbolen. Wegen offener Fragen zur Schriftgröße und zur Farbgestaltung sollen die Mitarbeiter jedoch erst einmal einen „Dummy“ als Ansichtsexemplar anfertigen — geneigte Zuschauer dürfen also gespannt auf das sein, was da zur nächsten Sitzung (Dienstag, 9. Februar) hereingetragen wird.

Dauerhaft bleiben die zehn Kunstrahmen im Strandpark, die künftig nicht nur die Ergebnisse des Kunstwettbewerbs zeigen (siehe unten), sondern auch für Veranstaltungen der Tourismus GmbH und der Gemeinde werben sollen. Unter dem Stichwort „Ausführung der Beschlüsse“ wurde die Installation des beleuchteten Ortsschildes auf der Niendorfer Seebrücke für 15000 Euro vermeldet. Außerdem gibt es laut Nitz nach einer rechtlichen Prüfung der Faktoren „Lärm“ und „Abstand“ nichts mehr, was die Aufstellung eines Skyliners im Zentrum verhindern könnte. Der 81 Meter hohe Aussichtsturm soll vom 10. August bis 11. September neben dem Alten Rathaus stehen, worüber sich einige Anwohner beschwert hatten.

Grundsätzliche Zustimmung fand die mögliche Aufstellung von Wohncontainern für Flüchtlinge auf den Tennisplätzen in Niendorf, wo im vergangenen Jahr ein Freizeittreff für Jugendliche eingerichtet worden war. Die Themen „Bauliche Umsetzung“ und „Sozialverträglichkeit“ würden allerdings in der „Lenkungsgruppe Migration“ behandelt, hieß es. latz

„Für die Umsetzung der Strandpark-Pläne in 2017 müssen wir jetzt loslegen.“
Tourismuschef Jochim Nitz

LN

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