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Ostholstein Lions-Club Eutin ist mit eigener Stiftung Vorreiter im Norden
Lokales Ostholstein Lions-Club Eutin ist mit eigener Stiftung Vorreiter im Norden
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10:38 01.04.2016
Sie haben die Stiftung auf den Weg gebracht: Beiratsmitglied Bernd Ahlgrimm, Präsident Detlef Küfe, Geschäftsführer Jörg Schumacher von der Bürgerstiftung und Fördervereins-Vorsitzender Wolfgang Engel. Quelle: cd

Der Lions-Club Eutin ist nach dem in Soest der zweite deutsche Club mit einer eigenen Stiftung. Am 15. Dezember vergangenen Jahres wurde sie von 37 der insgesamt 43 Lions-Mitglieder gegründet. Sie brachten ein Grundkapital von 16000 Euro ein. Dies berichtete Präsident Detlef Küfe gestern bei der Präsentation der „Stiftung Lions-Club Eutin“.

„Mit unserer Stiftung haben wir ein Alleinstellungsmerkmal.“Detlef Küfe, Lions-Präsident

In Gesprächen mit Eutiner Bürgern und auch mit Notaren habe er immer wieder gehört, dass es nicht wenige Menschen gibt, die ihr Vermögen stiften, aber auch wissen möchten, dass es gut angelegt ist und nicht sofort wieder ganz ausgegeben wird. „Ich hatte mir für die einjährige Amtszeit vorgenommen, eine Lions-Stiftung zu gründen, und das ist jetzt geschafft“, so ein sichtlich stolzer Präsident Küfe. Der Lions-Club Eutin sei mit dieser Stiftung einzigartig am Servicemarkt. „Wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal“, so Küfe weiter.

Ermöglicht worden sei die Gründung auch durch die Bürgerstiftung Ostholstein, die als Trägerin fungiere. Während der Gründungsversammlung habe es intensive Gespräche darüber gegeben, ob eine Stiftung überhaupt notwendig ist, da es doch den gemeinnützigen „Förderverein Lions-Club Eutin“ mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Engel an der Spitze gibt. Küfe: „Viele Menschen sind von der Lions-Idee begeistert und wollen mithelfen, dass dauerhaft noch mehr Gutes getan werden kann. Sie können der Stiftung beispielsweise durch testamentarische Verpflichtungen zusätzliches Stiftungskapital als Zustiftung zukommen lassen.“ Das Kapital bleibe damit auf Dauer erhalten, denn nur die Erträge flössen in die Kasse des Fördervereins. Dort müssen sie, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, innerhalb von drei Jahren ausgegeben werden. Bislang gefördert wurden damit hauptsächlich Projekte und Personen in der Region, so Engel. Kindergärten, Schulen und die DLRG gehörten ebenso dazu wie die Wunderwelt Wasser in Malente, der Frauennotruf, die Hospizinitiative und regelmäßig die Eutiner Tafel. Aktivitäten wie das Weindorf zum Stadtfest oder demnächst „Schloss in den Mai“ werde es weiterhin geben.

„Das ist ein absolut richtiger Ansatz. Der passt 1:1 zur Bürgerstiftung“, betonte deren Geschäftsführer Jörg Schumacher. Er verwies auch darauf, dass nicht nur Geld- sondern auch Sachwerte wie beispielsweise Immobilien vermacht werden können. Dies sei gerade in der derzeitigen Niedrigstzinsphase bedeutsam.

Dem Stiftungsbeirat gehören an Detlef Küfe, Wolfgang Engel, der Fördervereins-Schriftführer Bernd Ahlgrimm und das Lions-Mitglied Dr. Joachim Rinke.

Von Christina Düvell-Veen

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