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Ostholstein Lücke im Hochwasserkonzept
Lokales Ostholstein Lücke im Hochwasserkonzept
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20:22 11.09.2013
„Wir wollen keine Treppe und keine Mauer vorm Hafenhotel.“ Ulrich Elsner, Investoren-Geschäftsführer

Bis zur nächsten Sitzung der Stadtvertretung Heiligenhafen (Donnerstag, 26. September, 19.30 Uhr im Rathaus) soll die planerische Lücke weitgehend geschlossen sein, damit die Vertretung einen Beschluss fassen kann. Wegen der Beantragung von Fördermitteln brennt das Thema Hochwasserschutz für die Altstadt Heiligenhafen den Stadtvätern nämlich auf den Nägeln. Für den Bereich von der Werftstraße bis zur Zollstraße ist mit der Alternative 6, die unter anderem feste und mobile Schutzwände sowie 17 mobile Verschlussbauwerke vorsieht, auch so weit alles in „trockenen Tüchern“.

Eine Lücke klafft lediglich noch im direkten Hafenbereich an der Nordwestecke des Hafenbeckens. Wie berichtet, will dort eine Investorengesellschaft aus 30 heimischen Geschäftsleuten für rund zehn Millionen Euro das Hafenhotel „Meereszeiten“ bauen lassen. Das Gebäude soll in den Hochwasserschutz integriert werden.

In welcher Form der Hotelkomplex eingebunden wird, darüber herrschte bereits kürzlich im städtischen Haupt- und Finanzausschuss noch Unklarheit. Wie berichtet, wollen die Investoren keine Mauer- und Treppenlösung vor der Hoteltür, sondern eine elegante Lösung etwa in Form einer gläsernen Wand. Der Geschäftsführer der Investorengruppe, Ulrich Elsner, zeigte sich äußerst verschnupft über anderslautende Planungen.

Im Wirtschaftsausschuss wurde der Punkt jetzt sogar von der Tagesordnung genommen: Der Grund: Am heutigen Donnerstag, 12. September, findet im Rathaus eine Art Krisensitzung zwischen der Verwaltung und Vertretern der Investorengruppe statt, wo noch einmal ausführlich über verschiedene Varianten diskutiert werden soll. „Aber die Zeit drängt“, mahnt Bürgermeister Heiko Müller, „sonst stehen wir ohne Förderung da!“

Michael Kirchner

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