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Ostholstein Malentes Kurpark bekommt doch noch neue Stege
Lokales Ostholstein Malentes Kurpark bekommt doch noch neue Stege
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21:16 31.08.2013
Weil sie nicht mehr standfest sind, sind die Schwentinewiesen-Stege im Malenter Kurpark seit fast vier Jahren gesperrt. Nun könnten sie doch noch erneuert werden. Quelle: Foto: Peyronnet

Ein Projekt wird wiederbelebt: Wenn alles gut geht, sollen im kommenden Winter die maroden Schwentinewiesen-Stege im Malenter Kurpark erneuert werden. Das Vorhaben, das im Januar überraschend gescheitert war, könnte nun doch noch umgesetzt werden. Neuer Bauherr ist der Verein des Freunde des Malenter Kurparks. Der Tourismusausschuss machte jetzt den Weg dafür frei. Er gab dem Verein grünes Licht, um auf dem Gemeindegrundstück des Kurparks bauen zu dürfen.

Der Gartenarchitekt des Kurparks, Karl Plomin, hatte die Steganlage entworfen, die es Spaziergängern ermöglicht, trockenen Fußes über die Schwentine und die Feuchtwiesen zu wandeln. Doch die Holzkonstruktion, die unter Denkmalschutz steht, ist im Laufe der Jahre morsch geworden. Der Mittelteil musste abgerissen werden. Im Januar diesen Jahres hatte die Gemeinde den Neubau abgelehnt, weil er für Malente zu teuer geworden wäre.

Der Verein der Kurparkfreunde kann nun als neuer Bauherr auf seine Vorarbeit zurückgreifen. Das Konzept des Vereins steht, und für die Erneuerung sind bereits 35 000 Euro gesammelt worden. Die hätten der Gemeinde gespendet werden sollen. Nun setzt die Vereinsvorsitzende Julia Freese noch auf Zuschüsse von Umweltbehörde, Denkmalamt und Bingolotterie, um die geschätzten 100 000 Euro für die Stege aufzubringen. Ursprünglich waren 70 000 Euro in der Kasse, die zweite Hälfte hatte der Heimat- und Verschönerungsverein Malente aufgebracht. Dessen Anteil ist nach dem Scheitern der Pläne im Januar nun anderweitig vergeben worden.

Die neuen Stege werden anders aussehen als die alten, sagte Freese. „Die Konstruktion wird tiefergelegt, wir verzichten auf die Pfahlgründung.“ Damit wird auch kein Geländer benötigt. Am Brückenkopf entsteht eine Anlegestelle für Wasserwanderer. Außerdem erhält die Steganlage wieder ihre ursprüngliche Länge: 200 Meter von den Toilettenhäuschen bis zum Steinthron.

Die nächsten Wochen werden mit den Anträgen für die Zuschüsse und weiteren Vorbereitungen vergehen. Freese hofft auf einen baldigen Baubeginn. „Wir wollen das jetzt über den Winter machen.“

Susanne Peyronnet

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