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Ostholstein Malteser: „Gottes Segen soll auf diesen Fahrzeugen ruhen“
Lokales Ostholstein Malteser: „Gottes Segen soll auf diesen Fahrzeugen ruhen“
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20:18 13.06.2016
Mit diesem Rat kann sicher nichts schief gehen. Sonntag gab’s den Wein aber zum Essen. Quelle: Fotos: Jhw

Ohne Mampf ist bekanntlich kein Kampf, und wenn schon große Lagen, darf es für Evakuierte und Einsatzkräfte gern mal etwas Anderes sein als die klassische Erbsensuppe, da ist sich Matthias Glaese, stellvertretender Kreisbeauftragter der Malteser in Ostholstein, mit seinem Team einig.

Ohne Mampf ist bekanntlich kein Kampf, und wenn schon große Lagen, darf es für Evakuierte und Einsatzkräfte gern mal etwas Anderes sein als die klassische Erbsensuppe, ...

Und so kann man mit der neuen Feldküche der Rettungsorganisation in Timmendorfer Strand, die am Sonntag auf dem Gelände der Wache an der B 76 offiziell vorgestellt wurde, locker 125 Liter Gulasch mit Nudeln kochen, um Gerettete und Helfer zu verpflegen. Gut 71000 Euro hat das neue Schmuckstück gekostet, finanziert von Bund, Land und Kreis im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Matthias Glaese, Chef der Malteser-Wache im Ostseebad, hatte extra einen Feldkochlehrgang belegt, um auch selbst an Töpfen und Pfannen fit zu sein, die natürlich doppelwandig sind, damit im Ernstfall nichts anbrennt.

Für den nötigen geistlichen Beistand sorgte Timmendorfs langjähriger Pfarrer Christoph Dziwisch, der nicht nur die Feldküche weihte, sondern auch ein neues Einsatzfahrzeug. Er zitierte in der stimmungsvollen Zeremonie aus dem Lukas-Evangelium das Gleichnis des barmherzigen Samariters. „Wir sollen den Armen unser Herz schenken, bereit sein, den Notleidenden zu helfen“, so der katholische Theologe. „Gottes Segen“ solle auf den Fahrzeugen ruhen, die im „selbstlosen Einsatz für andere“ gebraucht würden.

Eingeweiht wurde die Feldküche mit einem Spargel- und Schinken-Essen, das auch Bürgervorsteherin Anja Evers, dem stellvertretenden Bürgermeister Rainer Steen und zahlreichen Ehrengästen schmeckte. Die Früchte zum Nachtisch wurden von Karls Erdbeerhof gestiftet. Von den Feuerwehren aus Timmendorfer Strand und Ratekau gab’s eine kleine Finanzspritze.

jhw

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