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Ostholstein Maritimes Flair: Hafenfest in Burgstaaken am Freitag eröffnet
Lokales Ostholstein Maritimes Flair: Hafenfest in Burgstaaken am Freitag eröffnet
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08:22 08.07.2017
Der große Hingucker: Der Dreimast-Traditionssegler „Albatros“ läuft in den Hafen ein. Quelle: Fotos: Schwennsen
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Burgstaaken a. F

Aus Zeitgründen – und weil das in der Vergangenheit mitnichten alle Landratten als pures Vergnügen empfunden haben. Das gab Veranstalter Jan Inkens (Gewerbeverein Hafen Burgstaaken) offen zu.

Hafenfest-Gottesdienst

Traditionell beginnt am Sonntag um 10.15 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst (erstmals rund um die große Bühne) zum Thema „Wasser“. Mitwirkende sind: Bläserchor an St. Nikolai (Leitung Maren Wassermann), Pastorin Barbara Häußler, Diakon Michael Löcke (St. Franziskus Xaverius).

Vor 28 Jahren erstmals gestartet, ist das Hafenfest zu einer Institution gereift. Leider wurde in Kopenhagen kurzfristig der Besuch des dänischen Schiffes „Aries“ abgesagt. Großer Pluspunkt: Wie schon vor zwei Jahren lockt das Spektakel viele Festland-Besucher. Denn vermieden wurde eine gleichzeitige Konkurrenz mit den Hafenfesttagen in Heiligenhafen, die in früheren Jahren manchmal für Missstimmung am Sund gesorgt hat.

Drei Tage maritimes Flair, buntes Markttreiben sowie Hits und Shantys: Der Gewerbeverein präsentiert ein sehr abwechslungsreiches Festprogramm. Die Top-Attraktion ist heute um 15 Uhr der Start zum Fischkutter-Korso. Gäste sind an Bord herzlich willkommen, solange der Platz reicht.

Einige Aktionen beginnen schon sehr früh. „Open Ship“ etwa ist heute und morgen um 9 Uhr auf dem Traditionssegler „Albatross“ angesagt. Denn eine Stunde später legt er zu einer Abfahrt mit Gästen ab.

Musik gibt es auf den beiden Bühnen an der Bunkerstation und vor dem Lotsenhus (diese gesponsert vom TSF) fast rund um die Uhr. So treten heute „Skorbut“ (14 Uhr), Peter Sebastian (17 Uhr) sowie die Coverband „Tonados“ (21 Uhr) auf, morgen „Soltoros“ mit Flamenco-Rock (18.30 Uhr) und die Coverband „Das Fiasko“ (20 Uhr). Das Hafenfest klingt am Sonntag mit einem großen Höhenfeuerwerk über dem Hafen Burgstaaken gegen 23 Uhr aus.

Ganz ohne einen Hauch von Politik geht es aber nicht. Femern A/S stellt eine der beiden Bühnen – genau die, auf der gestern Abend die Repräsentanten der Stadt Fehmarn und des Tourismus-Service auftraten. Als Publikumsmagnet ist – wie schon 2015 – vor dem „Café Kontor“ die Tunnel-Hüpfburg aufgebaut. Parallel dazu informiert als Standnachbar die Bahn über den Ausbau der Schienenanbindung zum Tunnel.

Nicht alle finden das offenbar gut. Zu mitternächtlicher Stunde wurden in der Nacht zu Freitag von sechs bis acht jüngeren Unbekannten rund 70 bis 80 kleine blaue Kreuze auf öffentliche und private Flächen geklebt. Inkens und seine Mitstreiter versuchten gestern, die meisten wieder zu entfernen. Er hat sich wegen Sachbeschädigung an die Polizei gewandt.

 Gerd-J. Schwennsen

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