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Ostholstein Menschwerdung im Mittelpunkt
Lokales Ostholstein Menschwerdung im Mittelpunkt
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20:36 25.04.2016
Jutta Boksch leitete mit ihrem Geigenspiel das Mantrasingen ein.

Kathrin Mack singt die ersten Silben an. Erst verhalten, dann immer voluminöser werden die Stimmen der rund 15 Teilnehmer von den Wänden des imposanten Saals zurückgeworfen. Mantrasingen heißt eines der Angebote im neuen spirituellen Zentrum in Dahme, das Betreiber Matthias Weber schlicht „Ich bin“ genannt hat.

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Neues spirituelles Zentrum in Dahme hat seinen Betrieb aufgenommen — Vielfältige Angebote.

„Die Menschen können hier zu sich selbst finden.“ Matthias Weber

„Die Menschen können hier zu sich selbst finden. Die Angebote, die hier gemacht werden, sollen zur energetischen Heilung und zur Bewusstseinsbildung beitragen.“ Für den Allgemeinmediziner ist die Umsetzung des Projektes in der Straße „Ganterhals“ ein Herzenswunsch: „Ich wusste, dass ich mich selber weiterentwickeln kann, wenn ich ein solches Angebot schaffe.“

Die Kurse reichen vom schamanischen Trommeln über Familienausstellung, Traumreisen, Yoga, Achtsamkeitstraining, Mantrasingen, Heilmeditation, Qi Gong, Autogenes Training bis zum Trance Healing, das Matthias Weber selbst anbietet. Er weiß auch, was er in dem hohen Saal, dessen Wände Scheiben eines riesigen Findlings zieren, nicht haben will: „Nichts, was mit Sekten und Religion oder mit Abhängigkeit zu tun hat.“

Sein Zentrum „Ich bin“ sei gut angenommen worden, berichtet Weber. Jetzt, wo noch keine Saison ist, seien es überwiegend Einheimische aus der Region. Er gehe jedoch davon aus, dass sich dieses Angebot in idyllischer Lage unweit der Ostsee auch über Ostholstein hinaus herumsprechen werden. Menschen, die Erholung suchen und sich gleichzeitig weiterentwickeln möchten, benötigen bei Teilnahme an Wochen- oder Wochenendkursen auch Übernachtungsmöglichkeiten. Somit könnte das neue Zentrum auch touristischen Nutzen für die Gemeinde haben.

Kathrin Mack, Lebens- und Unternehmensberaterin in Dahme, ist froh darüber, mit Hilfe des Zentrums ihr Angebot an andere Menschen herantragen zu können. Mantrasingen, gibt sie zu, sei eine ungewöhnliche und exotische Übung. Die Teilnehmer hätten sich jedoch toll auf diese gemeinsame Erfahrung eingelassen. Grundsätzlich sagt sie zu dem neuen Zentrum: „Entspannung brauchen wir alle.“

Mittlerweile ist die letzte Silbe verklungen, helle und frohe Gesichter kommen aus dem Saal. „Eine tolle Erfahrung“, ist das Fazit der meisten.

• Weitere Informationen über das Zentrum „Ich bin“ gibt es im Internet auf der Seite steinkreis-ichbin.info.

Von Thomas Klatt

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