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Ostholstein Millionen für Großenbrodes Promenade
Lokales Ostholstein Millionen für Großenbrodes Promenade
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20:41 09.05.2018
Übergabe des Förderbescheides am Südstrand:   Ubbo Voss (v. l.), Dr. Bernd Buchholz und Jens Reise. Quelle: Foto: Gemoll
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Großenbrode

Am südlichen Ende der ersten Ausbaustufe der über fünf Millionen Euro teuren Infrastrukturmaßnahme traf er gestern auf Bürgermeister Jens Reise (CDU), Tourismusleiter Ubbo Voss, den Landtagsabgeordneten Peer Knöfler (CDU) sowie Vertreter der Fraktionen. Diese hohe Summe sei nicht selbstverständlich, sagte der Minister. Doch der Ausbau passe perfekt zum touristischen Landeskonzept. Man schaffe Modernes, „mit Attraktivität und Dynamik vom Geheimtipp zum Hotspot“. Die neue Promenade sei eine historische Maßnahme für einen kleinen Ort wie Großenbrode, auf die alle sehr stolz seien, hatte Bürgermeister Reise schon bei der offiziellen Bestätigung für die Förderung im Januar gesagt (die LN berichteten).

Ab Oktober soll am Großenbroder Südstrand gearbeitet werden, im Frühjahr 2020 will man mit dem ambitionierten Bauvorhaben an der 1,4 Kilometer langen Promenade fertig sein. Nach den Worten des Ministers wird mit dem geplanten Seebrückenvorplatz mehr Raum für Veranstaltungen und für eine attraktive Beachlounge geschaffen. Die Promenade soll leicht verändert und barrierefrei optimiert werden. Neue Dünenflächen mit Strandhafer und -roggen sollen zum typischen Ostsee-Flair der Region beitragen. Auch moderne Spiel-, Aufenthalts- und Erlebnisbereiche werden integriert. Im Zuge dieser Investitionen hofft man, neue Geschäfte und Beherbergungsbetriebe in der Gegend anzusiedeln.

Sund: Minister favorisiert weiter eine Multifunktionsbrücke

Zeit hatte der Minister auch mitgebracht, um weitere Zukunftsthemen der Gemeinde zu diskutieren. Breiten Raum nahmen die feste Fehmarnbeltquerung und die Schienenanbindung mit der Sundbrückenproblematik ein. Da die alte Brücke die zu erwartenden Verkehre wohl nicht bewältigen könne, gehe er derzeit von einer neuen „Multifunktionsbrücke für alle Verkehrsteilnehmer mit der Silhouette der jetzigen Sundbrücke“ aus, erneuerte Buchholz seine Aussagen vom März auf Fehmarn (die LN berichteten). Neben dieser könnte es, so der Minister, auch eine zweite Brücke geben. Wohl aus dem Rennen scheint ein Tunnel unter dem Sund sein. Auch Themen wie neuer Wohnraum und Gewerbeflächen diskutierte die kleine Runde.

„Langer Atem“

Minister Bernd Buchholz lobte den „langen Atem“, den die Gemeinde bei der Überplanung ihrer Infrastruktur bewiesen habe. Die ersten Ideen dazu seien dem Ministerium bereits 2013 vorgestellt worden. Mit dem Anschluss an die „Lokale Tourismusorganisation Ostseespitze“ und der Beauftragung eines touristischen Entwicklungskonzeptes seien dann wichtige Meilensteine zu Modernisierung des Standortes gesetzt worden.

Karlheinz Gemoll

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